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| ..... | Karneval 2025/26 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| 12.2.2026 Weiberfastnacht | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| An Weiberfastnacht wollte ich dieses Mal nach Bonn - Beuel gehen, jedenfalls einfach nur mal so gucken. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Beim Bäcker Voigt kurz vor der Kennedy-Brücke habe ich erst einmal gemütlich gefrühstückt (man kann dort auch sehr schön oben sitzen und hat an solchen turbulenten Tagen mehr Ruhe). Auf dem Klo habe ich vorsichtshalber mein Outfit geprüft. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Es hat mir aber trotzdem Spaß gemacht, den Einstieg in die tollen Tage zumindest von außen miterlebt zu haben. Mal sehen, vielleicht gehe ich nächstes Jahr mal zur ersten Location und plane mehr Zeit ein. |
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| Bad Honnef Brücke |
| 24.03.2026 | Braucht man eine Ausbildung ? | |
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| Das Ende des Hippy-Zeitalters erinnert
mich an etwas Wichtiges. In der Hippy-Zeit hatten viele Leute das Bedürfnis, alles was mit einer Ausbildung, normaler Arbeit etc. zusammen hing, über den Haufen zu werfen und wie die indischen Yogis mit fast nichts leben zu wollen. Schmuck machen und verkaufen oder auf der Straße Musik zu machen galten schon als wirtschaftlich höher entwickelte Formen der Hippy-Existenz. |
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| Als
ich mich später in einer Phase der Langzeitarbeitslosigkeit so durch
die Call Center jobbte, wurde ich immer wieder von jungen Leuten
gefragt, ob es überhaupt Sinn mache, eine Ausbildung zu machen. Ihr Vater, Bruder, Freund oder wer auch immer würde sie drängen, doch endlich wenigstens eine Lehre zu machen. Oder zu studieren oder, oder, oder ... |
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| Ob ich ihnen da auch zuraten würde? | ||
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| Ich sagte JA. | ||
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| Sie konnten das nicht verstehen und meinten: "Sehen Sie doch sich an. Sie haben studiert, haben sogar einen Doktor und sitzen trotzdem mit uns hier im Call Center herum." | ||
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| "Was macht das dann für einen Sinn eine Ausbildung zu machen ???" | ||
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| Meine Erfahrung ist: Es macht sehr viel
Sinn. Weil man lernt, eine ganze Menge geistiger und menschlicher Gegner, die diese geistigen Gegner einem selber gegenüber verwirklichen oder verstärken, zu bekämpfen. |
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| Beispiele: | ||
| - Gegner, die einen nichts können lassen
wollen. - Gegner, die einen nichts abschließen lassen wollen. - Gegner, die einen nicht weiter kommen lassen wollen. - Gegner, die einen nach unten zerren wollen. - Gegner, die einen beschmutzen wollen. Und, und, und ... |
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| Kennen Sie nicht ? | ||
| Doch, kennen Sie. | ||
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| Beispiele zu oben: | ||
| * "Ach das brauchst Du doch nicht !" * "Das geht doch auch ohne. Du hast doch schon ziemlich viel Grund-Ahnung. Versuchs doch als Quereinsteiger. * "Mann, reicht das nicht langsam? Wo willst Du Dich denn noch hin entwickeln?" (Manchmal ein durchaus sinnvoller Gegener. So mancher frühzeitige Herzinfarkt wäre erspart geblieben.) * "..." * "..." |
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| Hier
ein sehr hoch angehängtes Beispiel aus meinem eigenen Leben. Ich hatte
mich einmal auf eine Stelle bei einem sehr berühmten
Marketing-Professor beworben. Während des Gesprächs fragte
er auch nach meiner Doktorarbeit. Ich erzählte ihm den notwendigen
fachlichen Teil und gestand ihm nebenbei, daß ich "fast geschmissen
hätte." Kurz vor dem Ende der Arbeit, kurz vor der Abgabe. Er lachte und sagte, das sei ihm genauso gegangen. Dieser Gegner käme bei den meisten Leuten. . Das gilt auch in anderen Ausbildungsbereichen, z.B. im Handwerk, eigentlich überall. . Will heißen, man lernt durchhalten, wenn es Sinn macht. Egal bei was. . Natürlich gibt es Fälle, wo schnellst mögliche Flucht die beste Möglichkeit ist, unnötigem Chaos und Niedergang zu entrinnen. Beispielsweise, wenn man merkt, daß einem für die eigentliche Hauptaufgabe jegliche Qualifikation fehlt. Oder wenn sich heraus stellt, daß das Unternehmen am Untergehen ist und Sie nichts daran ändern können oder wollen. . Aber meistens muß man halt erst einmal durchhalten lernen. |
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All diese und noch viele andere Anforderungen sind in fast allen Branchen gleich, aber oft auch im Freizeitbereich, beim Sport, im Verein etc. |
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| Selbst wenn Sie nach der Lehre, dem Studium o.ä. nie in dem gelernten Bereich arbeiten, können Sie diese erfolgreich bewältigte Persönlichkeitsbildung an vielen Stellen gebrauchen. | ||
| Selbst
wenn Sie die erarbeiteten Fähigkeiten und das erarbeitete Wissen aus
welchem Grund auch immer für sich behalten müssen, haben Sie doch immer
noch einen Trumpf in der Tasche, den Sie bei Bedarf ausspielen können. |
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| 09.04.2026 | ... | |
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| Hunger ? | ||
| 19.04.2026 | Deutsche Post Marathon 2026 | ||||||||||||||||
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| Und wieder fand unsre alljährliche Sensation statt: Der Deutsche Post Marathon Bonn. 22.222 Teilnehmer ! | |||||||||||||||||
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| Trotz
sehr viel schlechteren Wetters als sonst war die Stimmung wieder
bombig. Es ist auch für die Leute am Straßenrand und die Helfer
jedesmal ein einziger Dauerrausch. Viele Läufer und Weggefährten im wahrsten Sinne des Wortes waren geschmückt und teilweise sogar kostümiert. Es gab auch wieder Halbmarathon, Skate-Boarder etc. Eine Sensation waren insbesondere die Barfußläufer und die Tandemläufer. |
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| Unser Karate-Verein hatte wieder u.a. die Medaillenausgabe übernommen. | |||||||||||||||||
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| 01.05.2026 | ||
| . | 1. Mai Tag der Arbeit | |
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| Manager-Gewerkschaft | ||
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| Als
ich nach meiner Uni-Tätigkeit bei Philips Electronics war, startete ich
dort mit einem Führungskräfte-Entwicklungsprogramm, so eine Art
Management Trainee Program. Am Abend nach einer Betriebsversammlung rief mich ein Kollege aus einem anderen Philips Unternehmen an und wollte wissen, wie es mir so gehe. |
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| Ich erzählte ihm fasziniert von der
Versammlung und wir diskutierten lange darüber. Auf einmal hatte ich eine Idee und sagte ihm: "Weißt Du was, man sollte eine Manager-Gewerkschaft gründen." "Wenn ich mir ansehe, was Manager so alles mitmachen und erleiden ..." Er überlegte eine Weile, dann war er total begeistert und lachte freudig. "Gute Idee. Ich sehe sie richtig vor mir: Fassungslos hängt die sonstige Belegschaft an den Fenstern. Unten marschieren die Manager über das Betriebsgelände und halten Transparente hoch, auf denen sie auch für sich eine 40-Stunden-Woche fordern." (Damalige durchschnittliche Managerbelastung 60 Stunden pro Woche,) |
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| 13.06.2026 | ||
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| Und noch ein Vergleich | ||
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...Ich
mit 17. ...Als süßer Hippy mit Wut auf diese Welt. |
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| Ich
mit 71. Als alte Schachtel mit Sau-Wut. |
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| In der Bundeskunsthalle Bonn vor der Amazônia-Ausstellung. | ||
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| In
der lokalen Zeitung "Blick aktuell, aus Liebe zur Heimat" habe ich
folgende wunderschöne Sprüche in Todesanzeigen gefunden, die prima zu
meinem jugendlichen Hippy-Naturell passen und die ich Ihnen doch nicht
vorenthalten möchte: . "Die Liebe endet nie - sie wird zu einer Brücke, die Dich immer wieder zu uns führt." . Buddhistische Ergänzung: Das gilt sogar über Jahrtausende, Länder und Kontinente hinweg. . Diese Denkweise gibt es auch im Christentum, nur anders ausgedrückt, z.B. von Papst Pius, dem XII.ten: . "Für jene, die in Gott verbunden sind, gibt es keinen Abschied." |
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| 19.06.2026 | . | |
| Altenahr
ist an vielen Stellen wieder auferstanden und bietet Qualität vom
Feinsten. Sowohl was das Wohnen angeht, aber auch das Essen und
insbesondere natürlich an der Ahr das Trinken. (Auch Hinterhöfe, Wintergärten mit Palmen etc. sind oft sehr interessant. Man muß einfach einmal hineingehen und gucken oder sich zeigen lassen. Die alte Architektur bietet viele, romantische Möglichkeiten, die man heutzutage meist gar nicht mehr hat.) |
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| Haben Sie Geld zu viel, sind vernarrt
in alte Häuser und suchen ein Schmuckstück zum Geld ausgeben? Ein denkmalgeschütztes, voll und toll renoviertes kleines Hotel ? Habe ich heute in Altenahr gesehen. Man beachte auch die Glocken oben am Giebel. |
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| Aber nicht alle haben es geschafft, wieder aufzubauen. | ||
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| .Von
manchen blieben nur noch ein paar Steine und ein Briefkasten mit Namen
und Hinweisen für den Briefträger. (Namen geweißt.)
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| 25.07.2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Heute war ich endlich einmal wieder in Ahrweiler Kaffee trinken. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Anschließend saß ich noch gemütlich am Adenbachtor in der Sonne. | ||||||||||||||||||||||||||||||||
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Damals gab es da noch eine Gastronomie auf der Schlossterasse und ich hätte liebend gerne ein Glas Sekt dort getrunken. Leider war ich zu diesem Zeitpunkt noch Hartz IV und obwohl der Sekt gar nicht so teuer war, dachte ich mir: "Nee, das geht nicht. Du kannst nicht Sozialleistungen beziehen und vor dem Schloss Sekt trinken auf Kosten der Gesellschaft." Später habe ich es bereut. Erst gab es keinen Sekt mehr und inzwischen schon lange keine Gastronomie mehr. Man kann das Leben nicht verschieben. Der obige Rock hätte sich prima dafür geeignet, aber auch den hatte ich damals noch nicht. |
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| *) Aber Vorsicht mit diesem Spruch,
manchmal muß man einfach aus moralischen Gründen verzichten. Buddhistische Lösung: Man verschiebt den Wunsch einfach auf ein anderes Leben, eventuell in einer anderen Variante. (Schlösser gibt es schließlich genug auf der Welt..) |
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| 28.07.2026 | Geburtstag | ||
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| 72 .... | |||
| Tja, äähhh... | |||
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| Was sagt man dazu? | |||
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| Das
Wichtigste im Leben ist anständig zu sein. . Oder wenigstens zu probieren, anständig zu sein. Jeder weiß wie schwer ist ist, je nach den Umständen. Wenn man es alleine nicht schafft, aber will, schickt einem der Himmel oft Unterstützung. Oder man kann im nächsten Leben neu anfangen zu üben. Oder beides. |
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| *anständig, aber nicht naiv, auch nicht wehrlos | |||
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| 29.08.2026 | ||
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| Rentengeld gehört dem Bürger | ||
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| Vor längerer Zeit traf ich eine ehemalige
Kollegin, die schon 73 Jahre alt war. Sie sagte mir, daß sie jetzt auch einen Rentenantrag gestellt habe, so allmählich sei ihr die Arbeit doch zuviel. Auf die Frage, warum sie denn nicht schon früher in Rente gegangen sei, meinte sie, sie hätte nicht unnötig Sozialleistungen in Anspruch nehmen wollen. |
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| ACHTUNG: Das Geld aus der Rentenkasse ist
KEINE SOZIALLEISTUNG. Es gehört dem Bürger und nicht dem Staat. Es ist eine Versicherungsleistung, für die der Bürger und sein Arbeitgeber jahrzehntelang in die Rentenkasse einbezahlt haben. So wie in eine Lebensversicherung. Der Unterschied ist nur der, daß er dieses Geld nicht einer Versicherungsgesellschaft gegeben hat, sondern ZU TREUEN HÄNDEN dem Staat zur Verwaltung. Dafür stehen dem Staat normalerweise Verwaltungsgebühren und Anlegergebühren in Form von Gehalt etc. zu, nicht aber eine Verteilungshoheit. Das Geld gehört ihm nicht. |
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| Eine normale Lebensversicherung wird im
Todesfall nicht nach den Regeln des Erbrechts verteilt, sondern nach
Bezugsberechtigung. In der Rentenversicherung bezugsberechtigt sind alle anderen Einzahler in die Solidargemeinschaft, je nach Dauer ihrer Mitgliedschaft und Höhe ihrer Einzahlungen. Statt mit ihren Kindern oder anderen benannten Begünstigten einer Lebensversicherung teilen Sie also ihr mühsam angespartes Geld im Todesfalle mit anderen Arbeitnehmern. Das ist keine Sozialleistung des Staates, sondern sowohl bei Rentenbezug, als auch bei Querverteilung im Todesfall eine VERSICHERUNGSLEISTUNG. |
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| Leider ging seit Beginn der Achtziger Jahre und dem ständig steigendem Drang nach Privatisierung ohne die Unterscheidungen: "Was gehört wem? und "Was ist eigentlich was?" das Verständnis dafür bei vielen Leuten unter. Teilweise mit katastrophalen Folgen. | ||
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| Hinweise: | ||
| 1) All den Mitarbeitern der Rentenversicherungen, die früher so hervorragend gearbeitet haben, daß nicht nur hohe und lang zahlbare Renten möglich waren, sondern das Deutsche Rentensystem auch weltweit berühmt war, sei ganz besonderer Dank! | ||
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| 2)
Wenn Sie nach Ihrem regulären Renteneintrittsalter noch weiter
arbeiten, egal ob voll, teilweise oder gelegentlich aushilfsweise,
können Sie weiter in die Rentenversicherung einzahlen und Ihre
Rentenansprüche erhöhen sich dadurch. ABER Vorsicht: Achten Sie unbedingt darauf, daß Sie bei Ihrem Arbeitgeber eine schriftliche Erklärung zum Verzicht auf die Rentenversicherungsfreiheit abgeben. Je nach Arbeitgeber kann es hausinterne Formulare dazu geben, oder sie verwenden die Ihrer Krankenversicherung, der Minijob-Zentrale o.ä. Bestehen Sie UNBEDINGT auf einer Kopie mit Empfangsbestätigung und bleiben Sie notfalls im Personalbüro o.ä. stehen, bis Sie die Kopie bekommen. Warum? Wenn Sie die Erklärung nicht abgeben oder nicht beweisen können, daß sie diese abgegeben haben, werden von Ihrem Lohn bzw. Gehalt der Arbeitgeberanteil des Rentenversicherungsbeitrags abgezogen, von Ihnen nichts. ABER: Der Arbeitgeber-Anteil wird NICHT Ihrem Rentenkonto zugeschrieben, OBWOHL ER EIN LOHNBESTANDTEIL IST, sondern wandert in einen allgemeinen Topf, dessen Inhalt und Verfügung (= Ausgabe wofür) der Arbeitnehmer normalerweise nicht erfährt. |
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| 04.09.2026 | ||
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| Vater Rhein, Deine Fans kommen angerückt | ||
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| Greenpeace hatte für den 4.9.2026 zu einer Menschenkette in Köln am Rheinufer auf der "Schääl Sick" aufgerufen unter dem Motto "Hand in Hand für mehr Klima-Schutz": | ||
| "...
wenn Sie an den Rhein denken, denken Sie vermutlich an einen großen, breiten Fluss und regen Schiffsverkehr. Das Bild, das sich diesen Sommer zeigt, ist ein völlig anderes: Stellenweise fließt nur noch ein kleines Rinnsal durch ein riesiges, steiniges Flussbett. Fähren stranden. Der Pegelstand des Rheins hat diesen Sommer einen historischen Tiefstand erreicht. Am Rheinpegel Kaub wurden bis Mitte August bereits 35 Tage unterhalb der vom Institut für Weltwirtschaft verwendeten kritischen Marke von 78 Zentimetern gemessen. Das zeigt uns nur allzu deutlich, dass die Klimakrise längst hier ist und die Folgen zunehmend spürbar sind. ... 15.800 Menschen sind nach aktuellen Schätzungen des Robert Koch-Instituts in diesem Sommer vorzeitig an den Folgen der Hitze gestorben. " Quelle: Greenpeace Newsletter vom 31.8.2026 |
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Rheinpegel"So wenig Wasser wie diesen Sommer hatte der Rhein noch nie"Stand: Trotz Regenfällen im Westen sinkt der Rheinpegelstand wieder. So wenig Wasser wie diesen Sommer hatte der Rhein noch nie. Die Phase mit wenig Wasser im Rhein geht weiter. Andreas Wagner ist Hydrologe im ARD-Wetterkompetenzzentrum, er sagt: "So wenig Wasser wie diesen Sommer hatte der Rhein noch nie." |
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| Niedrigster Pegelstand des Rheins in Köln am 17.8.2026 bei 45 cm. Alarmierende Bilder dazu finden Sie in dem Artikel des WDR. | ||
| Quelle:
WDR Rheinpegelstand NRW Beachten Sie bitte: Die Fahrrinne entspricht nicht dem echten Rheinpegelstand, sondern ist ausgebaggert. Aber auch die Fahrrinnen werden immer leerer. *) |
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| Deshalb
kamen wir an den Rhein und ich hoffte, daß wir Vater Rhein etwas Regen
mitbringen können, da die WetterApp dies hoffen ließ. Anfangs waren nur sehr wenige Leute da, fast nur die Organisatoren verschiedener engagierter Gruppen. Aber nach und nach strömten immer größere Menschenmengen zum Rhein, sodaß zum Schluß eine Menschenkette von der Hohenzollernbrücke bis zur Zoobrücke entstand, wie geplant. (Knapp, ca. 700 Personen.) |
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| Bilderquelle: Bernd Lauter Greenpeace | ||
| *) Zum Thema Fahrrinnen siehe Newsletter "Verliebt in Köln" https://verliebtinkoeln.com/wie-tief-ist-der-rhein-in-koeln-wirklich/ vom 29.7.2026 | ||
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| Vorher war es immer schon windig gewesen. Mit der Zeit zogen immer mehr dunkle und noch dunklere Wolken auf, es fing an zu stürmen ohne Ende. Doch es kam kein Regen. Bald wurden die Wolken fast schwarz, aber kein Regen war darin. Die Sturmböen wurden sekundenweise orkanartig, aber es tat sich nichts, außer ein paar Tropfen. Erst als wir so langsam abzogen, fing ein leichter Nieselregen an, der dann schlagartig zu sehr heftigem Regen mutierte, vor dem so ziemlich jeder flüchtete. In Sekundenschnelle war man völlig durchnäßt, Regenschirme bei dem Wind unbrauchbar. Aber endlich Regen. | ||
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| Mit
diesen Regentropfen zuerst genannten Regentropfen ist es eigenartig. Neulich, als die weltweiten
Feuersbrünste so vielfältig und die Trockenheit so groß waren,
daß
selbst wir in Deutschland in Probleme kamen und Vater Rhein kaum noch
Wasser hatte, habe ich zweimal für uns um Regen gebetet und jedes Mal
die selbe Antwort
erhalten: Es kamen ein paar dunkle Wolken und ein paar Tropfen Wasser,
mehr nicht. Es war, als ob die Wolken leer waren. Auch dies war hier am
Anfang ja wieder der Fall, bis der Himmel endlich ein Einsehen hatte. Leere Wolken, das habe ich in meinem ganzen 72-jährigen Leben noch nicht erlebt. (Jedenfalls nicht bewußt und nicht so dramatisch.) |
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| (Was mich bei der Menschenkette gewundert hat, war, daß die meisten Leute alt oder mittelalt waren. Junge Leute waren kaum vorhanden, erst so ziemlich zum Schluß kamen einige mit ihren Eltern, so weit ich das sehen konnte.) | ||
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