03.10.2022

Auf fröhliche Wiedertrennung !

Die Wende hat die halbe Welt in Brand gesetzt.








30.09.2022  Nicht zu fassen

Ich fasse es nicht! Da läßt man die Opfer einfach "absaufen" und geht nach Hause o.ä.
Mit Hilfe der Infrarot-Kameras sah man den Überlebenskampf der Menschen im Dunkeln und tat NICHTS!!!

https://mainzund.de/polizeivideos-flutnacht-ahrtal-filme-haetten-im-februar-vorliegen-muessen-piloten-sollen-vor-ausschuss/

Wie wäre es mit einem sofortigen Funkspruch an alle irgendwie verwendbaren Helferorganisationen gewesen?

Und nun zeigt man der Öffentlichkeit die Filme nicht mit der Begründung, die Persönlichkeitsrechte der Betroffenen würden verletzt!
Aber Ersaufen-Lassen tut das nicht?

Ich sag Ihnen was: Wenn ich da in der Ahr ums Überleben gekämpft hätte und wäre erfolgreich dabei gewesen, hätte mich jeder dabei sehen können. Dann kann er daraus lernen und weiß, wie man das macht in so einer Situation.
Wenn ich ertrunken wäre, wäre das "eh schon wurscht"! Denn ich bin ja tot.







29.020.2022

Wo bin ich und was esse ich?
















28.09.2022 Neues Foto

Wie sieht jemand aus, der an nichts und niemanden mehr glaubt, schon gar nicht an irgendeine Ideologie?
So:




Und wie sieht diese Person aus, wenn ein netter Rheinländer einen Scherz macht?
So:



Das ist das Schöne an den Rheinländern, es gibt immer einen Grund zu lachen, sich zu freuen, das Leben zu genießen.










25.09.2022

Unfaßbar! Bitte einfach bis zum Ende lesen, auch wenn der Text etwas langatmig ist. Neue Hintergründe zur Ahrtalkatastrophe.

Das Ausmaß der Katastrophe war eigentlich in etwa bekannt, aber trotzdem mußten Leute sinnlos sterben ...
https://mainzund.de/dramatische-videos-aus-der-flutnacht-im-ahrtal-setzen-minister-lewentz-unter-druck-aufnahmen-aus-polizeihubschrauber-aufgetaucht/











Nachtrag vom 06.06.2022

Heimersheim














Im Juni war ich in Heimersheim.
Es sieht eigentlich schon wieder recht gut aus:








































So, der Briefkasten steht schon mal.









Einige Geschäftsleute haben auch schon wieder geöffnet, z.B.:























Die Bäckerei Simon

Das Boutique-Hotel Dinoris im Weinhaus Nelles

Das Hotel Restaurant Zum Stern







Die beiden mittleren reagieren auf die aktuelle Situation auch mit Humor:









Die Tageskarte



Heute gibt es Obstsalat.

Hauptsächlich Trauben.

Na gut. Nur Trauben.

Fermentierte Trauben.

Okay Wein.

Es gibt Wein.

Herzlich Willkommen!





























Der angekündigte Zug fährt auf Gleis 2 ab.

Gleis 2? Hä?

Da sind nur noch Bruchstücke.



















02.09.2022  Teil 2










Es gibt für jeden eine passende Maske























Diese unglaublich kleinen Masken sitzen auf niedlichen kleinen Kreaturen eines Goldschmiedes:

Schmuck & Objekte
Schmuckwaren / Laden (Geschäft)

Ubierring 25
50678 Köln













02.09.2022  Uuh, schon September, der Herbst kommt.



It´s Krimi-Time.














26.08.2022

Bonner Fahrrad 1

Ob der Eigentümer wohl noch lebt?

Bonner Fahrrad 2

Falls jemand nur vor einer Kneipentour sein Fahrrad hier abgestellt hat und es nach reichlichem Umtrunk nicht mehr wieder findet: Es steht in der Bonner Südstadt an dieser Eisenbahnanlage.
Aufgenommen wurden die Fotos am 28.7.2022










24.08.2022



Nachruf auf Siggi Benz

Da nirgendwo im Internet ein Nachruf auf Siggi Benz zu finden war, gibt es hier nun einen.
Siggi Benz war Gastwirt des ehemaligen Alten Fährhauses in Rhöndorf.
Er soll auch noch andere Kneipen gehabt haben, zumindest früher.
Er war Schützenkönig 2017 und Siebengebirgskönig 2003 und vieles, vieles anderes.
Und er war ursprünglich Rheinschiffer.

Ich selber kenne ihn vom alten Fährhaus. Dort kam ich eines Sommers vor vielen Jahren zum ersten Mal auf die Terasse und bestellte eine Cola.
Wir erkannten uns sofort gegenseitig als alte Rheinland-Soldaten aus früheren Leben wieder.
Das können Sie glauben oder nicht, aber viele Soldaten, die wieder geboren wurden, haben diesen Effekt kennengelernt.
Anders war nur, daß ich in diesem Leben als Frau auf der Welt bin (mich in der weiblichen Existenz realisiert habe, wie man im Buddhismus sagt).
Er hat mich trotzdem erkannt.

Seitdem kam ich immer mal wieder, meist im Sommer, saß in seinem Biergarten bzw. auf der Terasse, schrieb Emails etc., trank Cola und in bestimmten Situationen privater Art auch einen Jägermeister. Zwischendurch hörte ich den Scherzen und dem Gelächter an der Theke zu. Es war wie eine Erinnerung an eine bessere, menschlichere Welt, als wir sie nun seit einigen Jahrzehnten haben.

Er hatte die Angewohnheit, auf mich aufzupassen. Irgendwie schien er genau zu sehen, daß ich als Kölner Stadtpflanze, gewöhnt an Toleranz jedweder Art, vieles auf dem Land nicht richtig einschätzte. Ich erinnere mich zum Beispiel an eine Situation im Winter, als eine ganze Clique Nikoläuse aus der U-Bahn quoll und begeistert in seine Kneipe stürzte. Sie waren in Bombenstimmung und bezogen mich mit ein. Ich blieb aber etwas zurück, betrat kurz nach ihnen das Alte Fährhaus und bestellte wieder Cola und Jägermeister. Er sagte nur, Jägermeister sei aus. Ich guckte ihn fassungslos an, er spielte ebenfalls den Fröhlichen und zeigte auf die Nikolausrunde: "Die haben schon alles ausgetrunken."
Ich zog die Stirn kraus und überlegte. Normalerweise hatte er nämlich noch andere Getränke dieser Art, die Männer auf dem Land gerne trinken und ich hätte gerne mit gefeiert, wenigstens kurz am Rande. Aber er guckte mich finster und mit soviel Autorität an, daß ich wußte, in der Clique ist mindestens einer dabei, der "nicht sauber" ist und ich sollte mich besser nicht aufs Mitfeiern einlassen.

Eine andere Situation war an der Theke: Ich ging nach drinnen, um zu bezahlen, da ich die Männer an der Theke nicht bei ihren heftigen Diskussionen stören wollte, indem ich Siggi nach draußen rief.
Da mich eines der diskutierten Themen auch interessierte, wollte ich einfach so ganz kumpelig auch eine Bemerkung dazu machen, bemerkte aber wieder Siggis finsteren Blick und "hielt vorsichtshalber lieber die Klappe". Sekunden später sah ich, vor welchem Typ Mann er mich warnen wollte. Meine Beiträge waren nur möglich, wenn die Männer an der Theke "in Ordnung" waren.

Eine weitere ungewöhnliche Situation war eine sehr gefährlich Art von Havarie von einem normalen Frachter mit einem Gefahrguttanker auf dem Rhein bei Königswinter. Siggi war in Minutenschnelle da. Ich staunte. Jahre später erfuhr ich, daß er auch Rheinschiffer gewesen war, richtig so mit Lehre und so .

Eijentlich wollte ich nach der Pensionierung nach Bad Honnef ziehen und dann regelmäßig zu Siggi fahren, dort im Sonnenschein auf seiner Terasse Entwürfe für meine Websites machen etc. (Rhöndorf ist künstlerisch sehr inspirierend.)

Aber wie immer kam alles anders. 2019 war ich das letzte Mal bei ihm. 2020 stieg ich mit einem Freund zusammen aus der U-Bahn und erschrak.
Irgendwas war anders.
Irgendwas stimmte nicht mehr.
Und der Biergarten (Terasse) vom Alten Fährhaus sah irgendwie anders aus als früher. Es war eine ganz andere Atmosphähre.
Ich sagte zu meinem Freund: "Oh Gott, irgendwas ist passiert!"
Wir schauten uns das Ganze genauer an. Teilweise anderer Name, andere Getränkekarte, kann sein sogar Speisekarte, was Siggi nicht hatte. Weiß ich aber nicht mehr.

Wir fragten im Dorf nach und erfuhren, daß Siggi zusammen gebrochen sei und ins Pflegeheim gegangen sei, da ihm alles zuviel geworden sei.
Waaas ??? Er war 6 Jahre jünger als ich. Pflegeheim? Hä!?

In der Folgezeit guckte ich immer mal ins Internet, ob irgendwo Nachrichten oder gar eine Todesanzeige von ihm zu finden seien. Da ich inzwischen umgezogen war, allerdings auf die andere Rheinseite, kam ich kaum noch rüber, zumal wir hier mit der Ahrtal-Katastrophe genug zu tun hatten. Nichts.
Heute war ich nicht mehr aufzuhalten und wollte es genau wissen. Ich fuhr nach Rhöndorf und fragte mich so durch. Die Antwort war: "Siggi Benz? Der ist doch schon 2 Jahre tot!"
Ich erfuhr, daß er einfach nicht mehr konnte und verstorben sei.

Schock! Und nichts im Internet zu finden gewesen die ganzen zwei Jahre. Kein Nachruf, jedenfalls nicht überregional.

Also mache ich heute den Nachruf. Und mir kam die Idee, daß die treusten Fans eines Gastwirts offenbar seine Gäste sind.












07.ß8.2022




























29.07.2022

Erinnerung an 1968 / 69

Niemand, der damals nicht dabei war, kann sich vorstellen, was damals in Frankfurt für eine Lebenskraft aufbrach.

Auf einmal gab es Hoffnung für Alle, egal bei was.

Dazu paßt ganz prima der Song von Bryan Adams:

The summer of Sixty-Nine

(Am besten bei strahlendem Sonnenschein und voll aufgedrehten Lautsprechern.)





28.07.2022

Geburtstag

28.07.1954   Achtundsechzig

Heute bin ich 68 geworden.
In Worten ACHTUNDSECHZIG.

Iiihh nee, das geht ja gar nicht.

Was ist das überhaupt für ein Alter ?

68 !

Bäääh !!!

Bis 60 habe ich mir ja noch ganz gut gefallen
Bis 65 ging es noch irgendwie, wenn man nicht zu genau in den Spiegel sah.

Aber ab dann...

Ab dann ging es einfach rasant bergab.
Die Haut wird faltig, auch mit der teuersten Kosmetik.
Die Haare werden dünner, das Gesicht knitterig, sodaß man sich selbst gar nicht mehr im Spiegel ansehen mag.

Schraubgläser kriege ich trotz Karate ohne Hebelwerkzeug kaum noch auf ...
Schwer heben geht jeden Monat weniger.
Und das schicke, zart-grüne Flattershirt aus dem Outlet-Store sieht auch nicht mehr so ganz passend aus.

Plötzlich schlummert man mittags auf dem Sofa sogar beim Krimi-Lesen ein.
UND, echt doof: Die Zeitwahrnehmung verändert sich.

Ganz typisch:
"Waaas, schon wieder Cola kaufen? Das habe ich doch vorgestern erst gemacht."
Stimmt nicht, war letzte Woche.

Oder: "Wieso schon wieder abstauben? Das habe ich doch letzte Woche erst gemacht?"
Stimmt nicht, war vor drei Wochen, etc.

Dagegen läßt sich antrainieren. Jedesmal die Zeitwahrnehmung wieder korrigieren und am besten Tageskalender führen:

Montag: Köln Konzert, Dienstag: Sinzig Edeka, Mittwoch: Bonn, Museum, Kneipe usw. usw.

Das beantwortet dann auch die Frage: Wo ist mein Geld schon wieder hin?
Naja, genau da.

Am schlimmsten sind erst einmal nach der Pensionierung die ganzen Artgenossen von der "Rollen- und Puppenfront".
Die wissen ganz genau, wie eine Rentnerin zu sein hat.

Die würden einen am liebsten sofort vom Computer weg aufs Sofa jagen, einem einen Pflege- und Einkaufsdienst schicken ("...weil, man hat ja schließlich neulich leicht gehinkt...") und wenn man dann wirklich so ganz alleine das Haus verlassen will, einen an den Rollator hängen.

Meine Reaktion: "Rollator ? Ihr habt wohl ´nen Knall !" und habe mich im Karate-Verein in Bad Godesberg angemeldet.

Die meisten Alterserscheinungen lassen sich abtrainieren oder abmildern.
Es kostet nur mehr Kraft und Zeit fit zu bleiben als in Jugendtagen.













Wo bin ich?





















27.07.2022

Und wieder ein Corona-Opfer



















25.07.2022        Dernau 2 (alle Bilder von heute)








     Der Zug nach nirgendwo ...

     Ankunft am Bahnhof ...

Heute war ich endlich mal wieder in Dernau. Eigentlich wollte ich dort gar nicht hin, sondern nach Mayschoss, aber mein Bus fuhr nur bis Dernau. Und da das Wetter inzwischen düster geworden war, blieb ich einfach hier.

Und wieder dasselbe Phänomen, wenn man in Dernau ist. Wenn man die Schäden sieht, fragt man sich: "Ja, wo ist denn hier die Ahr ???"
Irgendwo unten, hinter Gestrüpp, plätschert sie leise vor sich hin. Ist aber immer noch schlecht gelaunt.







     Irgendwie sah es hier so aus wie letztes Jahr, Nur Schlamm und Schutt waren weitest gehend verschwunden.








Not macht erfinderisch. Alter Spruch, aber immer wieder war. Man kommt nämlich sonst gar nicht auf die Idee, daß die Zimmerei noch existiert.



Dieses Jahr waren, im Unterschied zu 2021 viele Leute mit harten Gesichtern zu sehen. Die Bitterkeit ist ins Tal eingezogen.



Trotzdem gibt es immer noch oder immer wieder Leute, die etwas Humor und Sarkasmus in den Tag bringen:







Der Schloßhof mit seiner Werbung.

Links: Ich rotweine mich in den Schlaf.

Rechts: Was Du heute kannst entkorken, das verschiebe nicht auf morgen.





Zum Schluß bin ich noch kurz in Marienthal-Trotzberg vorbei gegangen, um zu sehen, ob man als Fußgänger wieder bis Walporzheim laufen kann. (Leider nein.)
Dabei bot sich dann am Ortseingang folgendes Bild:








Ohne Worte.

















21.07.2022

Balkonien Teil 1







Dies sind Wildblumen und mit ihnen hat es seine Besonderheit:

Irgendwann im letzten Jahr bei irgendeiner Wahl kam ich an einem Wahlstand vorbei, der aus Bier-Stehtischen bestand. Jeder mit Infomaterial und friedlich vereintem Personal von CDU, Grünen, SPD etc. bestückt.
Alle wollten mich ansprechen und mich überzeugen oder mir wenigstens Infomaterial in die Hand drücken.
Ich sagte zu ihnen: "Sie brauchen sich gar keine Mühe zu geben. Ich halte nicht viel von unsrer landeseigenen Politik und habe schon seit Jahren nicht mehr gewählt.
Sie verschwenden nur Ihre Zeit und die teuren Flyer.

Die meisten gaben sofort auf, nicht aber der SPD-Mann.
Der meinte: "Dann wird es aber Zeit, daß Sie sich informieren und nachdenken." Und wollte mir doch seinen Flyer geben.
Darauf ich: "Ha, grade bei der SPD nicht. Euch habe ich früher häufiger gewählt und bin schwer enttäuscht und wütend." (Bin typische Wechselwählerin.)
Er: "Waas? Wieso denn?" Darauf ich: "Die eigentlichen Ziele, mit denen man die SPD assoziert, werden schon lange nicht mehr eingehalten. Ich sage nur: Hartz IV, Auslandseinsätze der Bundeswehr und und und ... Es hat keinen Zweck. Sie können mich nicht überzeugen."
Daraufhin drückte er mir zwei Tütchen Wildblumensamen in die Hand und sagte: " Na, dann nehmen Sie vielleicht das?"
Ich: "Na gut, danke schön, das ist ja wenigstens etwas brauchbares."
Wir lachten beide und das Ergebnis sehen Sie oben.












04.07.2022











Was für ein herrlicher Tag











Wo bin ich?






















30.06.2022   (Wie immer alle Fotos von HEUTE.)

Marienthal-Trotzenberg

In Bad Neuenahr und Ahrweile hat das Leben wieder begonnen. In Bad Neuenahr sammeln sich rund um die Shopping Mall und die Innenstadt immer mehr mobile Versorger, z.B. Gastronomiewagen und Dienstleister, in Ahrweiler rund um McDonalds (hinter dem Bahnhof) und ebenfalls in der Innenstadt gibt es schon wieder viel einzukaufen. Viele Gastronomiebetriebe haben schon wieder offen. (Zu Öffnungszeiten bitte im Internet nachsehen.)

Ganz anders hinter Walporzheim. Dort trifft einen der Schock. Und der Schock heißt Marienthal-Trotzenberg.



Aha.

Die neugewonnene Zivilisation ist zu Ende.

Im Anfangsteil von Trotzenberg immer noch Duschcontainer, Wassertanks und mobiles Licht aus Holland.
 
Na wenigstens die Holländer denken an uns.




Unverständlich ist, daß die Ahr im unteren Teil von Trotzenberg ein riesiges Schwemmgebiet zur Verfügung hat und trotzdem die Häuser auf beiden Seiten der Marienthaler Straße unter Wasser standen. (Wasserstand 9,24 m, wie Sie gleich sehen werden.)

Die Regenfälle in dieser Nacht müssen unvorstellbar gewesen sein. Vielleicht gab es aber auch enorme Rückstaus durch Steinabbrüche in Walporzheim, bzw. kurz dahinter.



Eins ist jedenfalls klar: Es war nicht "eine Flutwelle, die ins Tal rauschte", wie in den Medien oft berichtet wurde. Es war ein stundenlanges, immer stärker werdendes Hochwasser, das an stauenden Stellen (Verklausungen) mehrere kleine tsunami-ähnliche Wellen erzeugte, die meist, wie schon letztes Jahr erwähnt, ein recht tiefes Loch ins Gelände schlugen, ABER vergleichsweise klein waren.
Mit einer echten Tsunami wie auf dem Meer hatte dies nichts zu tun, die bewegt sich ganz anders.






Das war mal das Hotel "Zum Sänger".

Einzelheiten können Sie sich bei einem gemütlichen Drink in der Flut-Foto-Ausstellung begucken:



HIER steht´s. 9 Meter 24 Zentimeter! Bis zu der Wellenlinie stand die Ahr.
Beim Wirt vom Bahnsteig 1 in Mayschoss waren es sogar 10,30 m, wie bereits früher berichtet.


Hier können Sie schon wieder samstags und sonntags essen und trinken.
Aktuelle Öffnungszeiten bitte im Internet nachsehen.
Die Fotos sind unglaublich gut und lassen das Geschehen erscheinen, als ob man dabei sei.










Und jetzt kommt der Hammer. Leute, die in Sachen zertrümmerter Autos empfindlich sind, bitte kurz wegschauen und weiter springen.



Das Auto ist irgendein VW-Modell, hergestellt in Spanien, und muß ziemlich neu gewesen sein.
Warum? Einige Plastikteile ("Töpfe") sind sehr sauber, wie gut ausgespült. Teilweise sind noch Kennzeichnungen und QR-Codes zu lesen, an Stellen, an denen die Teile nicht verrostet sind.

Ungeachtet dessen kann man weiter hinten und weiter unten sehr gemütlich sitzen und sieht das Auto dann gar nicht.





Trotzdem irgendwie romantisch.



Tja, na ja. Hier gab es einmal eine Brücke.



Stellenweise sieht es aber schon wieder sehr schön aus und die Ahr plätschert auch schon wieder recht gut gelaunt vor sich hin.



Weingut Kloster Marienthal. Auch schon wieder offen. (Öffnungszeiten siehe Internet.)












   27.06.2022

   Für alle, die immer noch eine Anti-Corona-Maske tragen müssen oder wollen, noch einmal die Erinnerung an

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   Und eine Ganztagesmaske ist nach meiner Einschätzung für viele Leute enorm wichtig.













23.06.2022
Eine besondere Freundin ist gestorben

Heute saß ich bei strahlendem Sonnenschein und voller Sommerfreude in der Bahn nach Bonn, als ich plötzlich im Internet las, daß eine frühere gute Freundin von mir verstorben ist und zwar schon letztes Jahr.
*) Nun ist das in unserem Alter nichts ungewöhnliches und ich wußte auch, daß sie krank geworden war ...

Diese Frau war etwas ganz Besonderes.
Sie gehörte zu einer meiner Teeny-Cliquen und galt unter uns als der feigste und ängstlichste Mensch, den wir je gesehen hatten.

Eines Tages kam sie weinend und in wilder Verzweiflung die Straße entlang gerannt. Ich rannte hinter ihr her und wollte wissen was passiert sei.
Sie zitterte vor Angst und wollte erst nicht reden. Nach einiger Zeit erzählte sie mir, daß sie mit einem Mädchen aus ihrer Arbeitsumgebung (Lehre) Streit gehabt hätte und das Mädchen auf sie eingeschlagen hätte, sie sterbe vor Angst und werde auf keinen Fall mehr zurück gehen ... etc.

Ich sagte zu ihr, sie solle mit zu mir kommen, sie könne bei mir übernachten und wenn diese Unperson wieder auftauchen würde, würde ich sie schon verteidigen.
Sie "starb vor Dankbarkeit" und blieb ein paar Tage bei mir.

Im Laufe der Zeit geriet das Ganze auf allen Seiten in Vergessenheit.

Ca. 1 Jahr später ereignete sich folgendes:
Ich saß in einer Disco an der Theke, war schlecht gelaunt, todmüde und hatte mit jedem Schluck Cola-Whiskey mehr den "Moralischen".
Plötzlich setzt sich ein mir gut bekannter Schläger aus einer der dortigen Dorf-Cliquen neben mich, seinerseits müde und im "Frust" und beleidigt mich. (Nicht ganz ohne Grund, muß ich zugeben, warum, lassen wir lieber.) Diese Clique war zum damaligen Zeitpunkt sehr gefährlich, sehr gefürchtet, zigfach wegen Körperverletzung vorbestraft und hatte gigantische Schmerzensgelder abzuzahlen.
Mein Kontrahent war der weniger Schlimme, er mußte "NUR" 20.000 DM bezahlen, damals ein Vermögen, für das er unzählige "Überstunden schieben" mußte.

Ich sitze da in meinem "Vollsuff", gucke zur Seite, überlege, was der Kerl gesagt hat und beleidige ihn meinerseits, nur schlimmer.
Das konnte er natürlich nicht auf sich sitzen lassen und schlug zu.
Langsam begreife ich, das er mich tatsächlich zu schlagen gewagt hat, fasse mir in Zeitlupe an die Lippe und merke, daß sie blutet.
Das war zuviel.
Ungeachtet des Umstandes, daß er ein mehrfach vorbestrafter Schläger war, rutschte ich vom Barhocker, holte aus und versetzte ihm einen Schwinger. **)

Das ging natürlich gar nicht, ein M ä d c h e n schlägt ihn! Eine Frau! Nein, das konnte damals kein Mann auf sich sitzen lassen. Vor allem nicht vor versammeltem Disco-Publikum.
Die Situation kam in Schwung, er rutschte seinerseits vom Barhocker und schlug zurück.
Ich wurde noch wütender, holte wieder aus...
In dem Moment wurde die Tür aufgerissen, meine vor Entsetzen schreiende oben genannte Freundin stürzte herein und schrie: "Nein, Anne!!! Nein!!! Nein!!!"
Sie riß die Arme hoch und schmiß sich, zum Äußersten entschlossen, zwischen uns.

Sie hatte nichts getrunken und war sich der Gefährlichkeit der Situation voll bewußt.
Wobei mich heute noch wundert, wie die "Dorftrommeln" ihr so schnell die Nachricht bringen konnten. Mit mir zusammen war sie jedenfalls abends nicht los gezogen.

Mein Kontrahent und ich starrten beide fassungslos auf das normalerweise völlig verschüchterte Mädchen, das zur Furie geworden war und ihre Freundin mit Zähnen und Klauen verteidigte.
(Sie hatte Glück, dieser Mann schlug normalerweise keine Frauen.)

Mein Leben lang war ich fassungslos, wie aus einem so ängstlichen und feigen Mädchen ein so mutiger Mensch geworden war. Niemand im Dorf hatte sich das getraut, außer ihr.
Ich war und bin ihr unendlich dankbar.

Im Laufe unseres späteren, erwachsenen Lebens trafen wir uns immer mal wieder, wurden aber auch immer wieder durch das Schicksal o.ä. getrennt. Sie hatte sehr häufig ein schweres und schlimmes Leben, das nur gelegentliche Aufhellung erlebte. Immer wieder ereigneten sich Katastrophen.
Erst vor ein paar Jahren, als ich schon in Köln war, habe ich erfahren, warum sie früher so ängstlich war:
Sie war ein ganz schweres Mißhandlungsopfer. Ihre Mutter hatte sie als Kind jahrelang auf die Erde geprügelt und Gegenstände auf ihr zerschlagen.


*) Einige Inhalte sind aus Datenschutzgründen nur ungenau und harmloser wieder gegeben worden, als sie tatsächlich waren.
**) Damals habe ich noch KEIN Karate gemacht.










19.06.2022

"Ahrtaler sind überall" oder "Was für ein toller Tag" 

Gestern war bei den Roten Funken die Eröffnungsfeier für den Erweiterungbau der Ülepooz (Ulrepforte).
Also machte ich mich sehr gespannt auf den Weg von Bad Bodendorf nach Köln.
Strahlender Sonnenschein, gute Stimmung.
Irgendwann nach Bonn stiegen an mehreren Bahnstationen massenhaft Kids in "heißen Klamotten" ein. Mit Ghettoblastern und hardrock-ähnlicher Chillingmusik düsten sie irgendeinem Event oder Festival entgegen. Die Lautstärke war grandios und die Stimmung bombig.

An der Ülepooz stieg ich dann aus:



Die letzten Vorbereitungen waren im Gange, aber auch Feierfreudige kamen schon, obwohl das Fest erst um 11:11 Uhr beginnen sollte.







Was glauben Sie, was im Päckchen ist, das die junge Frau da bringt?

Brot und Salz natürlich.



Und dann ...Und dann kam der Hammer !
Dernau !
Ich gehe so an den Ständen entlang, um mir alles anzuschauen und auf einmal sehe ich zwei Männer mit einem Dernauer Abzeichen auf dem Rücken.



Hier sind sie. Peter und Wolfgang.

Sie waren Ersthelfer der ersten Stunde bei der Katastrophe und waren aufs Fest gekommen, um eine Versteigerungsaktion für das Ahrtal bekannt zu machen. Sie und andere "Schrauber" setzen alte Fahrzeuge, insbesondere Fendt-Traktoren in Stand und versteigern Sie als Spende fürs Ahrtal.

Später wurde es dann immer voller. Auch die Ehrengäste trafen ein. Einige andere Frauen und ich räumten die Plätze. Eine von ihnen meinte ganz lustig: "Gehen wir besser, wir werden sowieso nie Ehrengäste."
Darauf hin ich: "Meinen Sie nicht?" Sie: "Nee, nie im Leben."










Irgendwann packte mich der Hunger und ich hatte gelesen, daß es auch Gnocchi gäbe.
Also machte ich mich auf die Suche danach. Kaum hatte ich die Schlange am ersten Stand abgearbeitet, sagte man mir, die gäbe es nur auf der anderen Seite des Platzes.
Da ich heilfroh bin, wenn es auf öffentliche Festen mal etwas anderes gibt, als immer nur Wurst, Burger, Steaks, Fritten und Reibekuchen, mußte ich mich also durchkämpfen und landete dann plötzlich in einer stillen, durch den kurz einsetzenden Regen auch ziemlich leeren Ecke und nahm die ungewöhnliche Kombination von Gnocchi mit Sekt zu mir. Mein Glas von vorher war noch nicht leer.



Zwischendurch traten diverse Prominente und Künstler auf, von Regierungsvertretern, Bau- und Denkmalspezialisten, über Bläser- und Tanzgruppen, berühmten Karnevalisten bis zu den links sichtbaren Stelzenläufern (bunte Vogelfiguren).
Während des Auftritts der Klüngelköpp ging ich dann, da das Wetter immer düsterer wurde. Außerdem komme ich langsam in das Alter, wo man es auch auf der tollsten Veranstaltung nicht mehr allzu lange aushält.

Später wurde es zwar wieder schön und Marita Köllner, die Bläckföös und Ludwig Sebus traten noch auf, aber das war vorher nicht bekannt, sonst wäre ich vielleicht doch noch geblieben.



Statt dessen ging ich erstmal zur Bank, um mir Geld für weitere Abenteuer zu holen und marschierte dann als nächstes ins "Starbucks".
Eiijentlich (Kölner Lieblingswort) wollte ich ja nur einen Caramel Frappucchino trinken, aber dann lagen dort noch so herrliche Vanille Plunder amerikanischer Art und ich konnte nicht widerstehen. Sie haben mit deutschem Plunder nichts zu tun, sondern sind aus Blätterteig, werden warm gemacht und zergehen auf der Zunge. Eine absolute Köstlichkeit.









04.06.2022
                              So jetzt reichts! Es reicht endgültig!

Verspätungen, Zugausfälle, Chaos bis hin zu Super-Gaus bei der Bahn.
Und das seit nunmehr 28 Jahren !!!

Meinungen des Volksmundes, sprich vieler Fahrgäste, werden häufiger in Anführungszeichen wieder gegeben.

Da ein Teil der Verwandtschaft meiner Mutter jahrzehntelang bei der Bahn war und ich bereits als Kind sehr viel über die Bahn, die Bahnwelt, die Anforderungen bei der Bahn und Bahnergeist mitbekommen habe, werde ich jetzt mal ganz deutliche Worte finden.

Zustände wie diese gab es selbst im Krieg nicht, nur wenn Strecken bombardiert worden waren.

Maximal zulässige Verspätungen im normalen Verkehr waren 1 bis 2 Minuten. Wenn ein Zug mal 20 Minuten zu spät kam, wurde das tagelang diskutiert. Zugausfälle waren, außer im Kriegsfall nicht erlaubt, und da auch nur bei Bombardierung, wie gesagt.

Davon können wir nur noch träumen. Wenn ein Zug mal N U R 20 Minuten zu spät kommt, sind wir ja schon froh.

Seit Mitte der 90iger Jahre schallt täglich aus vielen Lautsprechern "Zug ... fällt heute aus. Wir bitten um Entschuldigung."
Wir Fahrgäste empfinden das inzwischen als "bodenlose Frechheit."
Heute dann der endgültige Gipfel: Mitten im Pfingstreiseverkehr 4 Baustellen zwischen Remagen und Bonn. Und das billige 9 EUR-Ticket dabei.

Wie können erwachsene Menschen ein solches Unheil aushecken?

Hunderte von Fahrgästen stürzten in Remagen ratlos von Bahnsteig zu Bahnsteig. Überall stand "Zug ... nach ... fällt heute aus.".
Draußen vor dem Bahnhof sollte ein SEV-Bus verkehren. Ja, war auch, aber auch hier lauerten Hunderte und an Hineinkommen in den Bus war gar nicht zu denken.

Gestern gab es dann zu den Baustellen noch den Böschungsbrand zwischen Bonn-Beuel und Menden auf der Strecke Koblenz - Köln mit Schwerstschäden für Telekommunikation, Kabelverbindungen, Stellwerk, Signalanlagen etc.

In den Wochen davor gab es andere Probleme. Es gibt dauernd Probleme und das seit 28 Jahren. Letzte Woche hatte ich eine Frau kennen gelernt, die ihr Schiff nach Oslo kriegen mußte. Aber bereits in Remagen saß sie fest. Na Bravo!

Viele fühlen sich dauernd "verarscht" insbesondere von all den angebotenen Sonderprogrammen, Spartarifen etc. die sowies oft nicht funktionieren, weil die zugehörigen Züge nicht oder nur viel zu spät fahren, man seine Anschlüsse nicht bekommt etc. etc.

Am 1.1.1994 wurde die Deutsche Bahn privatisiert. Mehr Wettbewerb sollte mehr Leistung und billigere Preise schaffen.
Wir alle wissen, was passiert ist. Seit Beginn der Privatisierung "nur noch Chaos", Verspätungen, Ausfälle, geplatzte Verbindungen und steigende Preise
Die Deutsche Bahn wurde filetiert, wie man das in Finanzdienstleisterkreisen nennt. Will heißen, die gewinnbringenden Teile schnappten sich die "Raffkes", kostenintensive Bereiche wie  Streckensanierung etc. überließ man dem Staat.
Bezahlen muß beides der Steuerzahler, zum einen über den Fahrpreis, zum anderen über seine Steuern. Na, tolle Bahnreform.

Für mich ist der 1. Januar 1994 der schwärzeste Tag in der Geschichte der Deutschen Bahn.
Warum ist das alles so schlecht gelaufen?
Es ging gar nicht anders.
Warum nicht?

Ganz einfach:
Ein so komplexes System wie die Deutsche Bahn muß insgesamt optimiert werden.
Sobald man ein Teilsystem daraus heraus löst, gibt es Probleme.
Sobald man mehrere Teilsysteme heraus löst und jedes getrennt optimieren will, behindern sie sich alle gegenseitig.

Beispiel: Früher wurden Güterzüge und Personenzüge, Wartungsintervalle und Erneuerungen, Verkehrszeiten und Bedarfe etc. so aufeinander abgestimmt, daß sie sich nicht nur gegenseitig nicht störten, sondern auch optimal zusammen paßten.
Damals wußte JEDER bei der Bahn, daß man in Hauptreisezeiten NICHT Baustellen auf viel befahrenen Strecken anlegen durfte, und schon gar nicht in so einem zugtechnischen Nadelöhr wie  Remagen-Bonn.

Nach der Privatisierung wurden erst einmal alle möglichen Bahnhöfe gleichzeitig modernisiert, alles sollte neu, hell und modern sein.
Logische Folge: Überall Verspätungen und Zugausfälle. Was soll das?

Ich kann mich noch gut an das erste Erlebnis dieser Art erinnern. Ich saß in einem Regionalzug mit Reisegepäck und mußte irgendwo einen Anschluß kriegen.
Auf einmal teilte man uns mit, daß dieser Zug ausfiele und wir wurden aufgefordert, die Wagen zu verlassen.
Ich war fassungslos. So etwas hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört oder erlebt und ich fahre seit Kleinkindertagen Bahn.

Aber damals passierte das noch nicht so oft. Später wurde es mit jedem Tag schlimmer. Reisen, die ich damals gemacht habe, wären heute gar nicht mehr möglich.
Beispiel: Ich bin einmal für 4 Wochen mit 7 Gepäckstücken alleine von Paderborn nach London gefahren.
              Damals gab es noch die berühmten Trolleys vor dem Bahnhof und auf den Bahnsteigen, sodaß man alleine vom Taxi in den Zug kommen konnte.
              Und es gab noch Gepäckablagen, in die man sogar kleine Koffer legen konnte. Reisetaschen sowieso.
              Und es gab auf Großstadtbahnhöfen G e p ä c k t r ä g e r ... Mann, waren das noch Zeiten.
All diese Services sind inzwischen fast überall entfallen, statt dessen sind die Preise gestiegen.

Dafür haben wir aber jetzt modernere Züge, wird uns entgegen gehalten. Ja, so modern, daß man selbst in der 1. Klasse nicht mehr unter sich ist.
Gestern im Zug nach Köln, der dann in Oberwinter stehen blieb, hörten wir gelangweilten Fahrgäste uns das ausgiebige Telefonat eines Fahrgastes der 1. Klasse über Firmenprobleme interessiert mit an.
Warum? Weil diese toll design-ten Regionalzüge eine Verbindungstür zwischen 1. und 2. Klasse haben, die aus optischen Gründen an mehreren Stellen offen ist.

Es reicht uns Fahrgästen jetzt. Verstaatlicht die Bahn wieder und optimiert sie - an die neuen Zeiten angepaßt - so wie sie früher hier im Westen war (für den Osten kann ich nicht sprechen, damit kenne ich mich nicht aus).
Wir brauchen keine Super-Sonder-Sparangebote und sonstiges Zeug, was sowieso häufig nicht funktioniert.

Wir brauchen eine Bahn, die termingerecht abfährt und termingerecht ankommt.

Bei dem, "was hier seit Jahren abgeht", werden nur die Nerven der Fahrgäste, Zugführer und des Vor-Ort-Personals der Bahn ruiniert.

Und nicht nur die Nerven. Für viele ist es oft nicht möglich, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen. In großen Call Centers z.B. wird "die Ausrede Bahn" oft nur einmal akzeptiert, beim zweiten Mal ist man draußen und der Mitarbeiter wieder beim Arbeitsamt oder dem Hartz-Amt. Und wer bezahlt das? Wieder wir mit unseren Beiträgen zur Arbeitslosenversicherung und unseren Steuern.

Und was macht jemand, der im Examen ist? Oder sonstige existentiell wichtigen Termine hat?

Verstaatlicht die Bahn endlich wieder mit den klassischen Zielsetzungen und erstmal nur folgenden Vorgaben für die nächsten 10 Jahre:

JEDER Zug fährt pünktlich ab und JEDER Zug kommt pünktlich an.

Klappt das nicht, muß daran gearbeitet werden. Und zwar so lange, bis es klappt. Das muß selbst für die kleinsten Regionalzüge gelten, die ja in den derzeitigen Planungen ganz unten auf der Prioritätenliste stehen.











31.05.2022

Homosexualität, eine dringende Warnung

HEUTE mal ein Thema, was mir seit Jahrzehnten am Herzen liegt, für das ich aber nie die richtigen Worte gefunden habe.
Meine grundsätzlichen Kommentare dazu stehen auf der Seite "Meine Meinung zu ...", aber hier geht es um etwas, was Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Eltern gleichermaßen betreffen kann.

Es gibt eine Sorte von Homosexuellen beiderlei Geschlechts, die Not- und Leidenssituationen, Erschöpfung oder Hilflosigkeit gnadenlos ausnutzen, um jemanden, der gar nicht homosexuell ist,
sexuell verfügbar zu machen. In meiner Teeny-Zeit nannte man das "anschwulen".
Meist kommen die Täter und Täterinnen Verständnis mimend zärtlich angestreichelt oder unterstützen den Zorn des Opfers auf dessen aktuelle Leidenslage verbal auf das Raffinierteste.
Wenn gar nichts hilft, täuschen sie ihrerseits Liebe vor und verweisen auf ihre Bedürfnislage, das Mitleid oder die Toleranz des Opfers ausnutzend.

Eine heutzutage besonders beliebte Methode ist, Menschen mit schwerem Liebeskummer davon zu überzeugen oder sie zu überreden, es doch einmal homosexuell zu versuchen.
Dieser Trick wird von homosexuellen Männern wie von ebensolchen Frauen gleichermaßen benutzt.

Die Folge ist, daß die Betroffenen nicht nur mißbraucht werden, ihrer wahren Persönlichkeit weitgehend entfremdet werden und in einer Welt landen, die nicht ihre ist, sondern auch in den meisten Fällen die homosexuelle Welt gar nicht mehr verlassen können.

Meine Empfehlung für Eltern: Bereiten Sie Kinder rechtzeitig auf das Problem Homosexualität vor. Auch und grade auf die negative Seite und raten Sie ihnen für den Ernstfall zur Gegenwehr.
Jeder schwule Mann oder jede lesbische Frau, die Ablehnung oder Gegenwehr nicht akzeptieren können, sind ganz gewöhnliche Sittlichkeitsverbrecher. Da ist das Toleranzargument völlig fehl am Platz.
In Deutschland gilt das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung.
Das heißt übrigens auch, das Recht auf Verweigerung. Es kann viele Gründe geben, weshalb man aktuell oder im Extremfall sogar lebenslänglich desinteressiert ist. Das muß aktzeptiert werden.

Ein Mann oder eine Frau ist nicht deshalb homosexuell, nur weil er oder sie grade schweren Ehekrach hat, der an die Substanz geht oder oder oder ... oder weil er oder sie aktuell keine Lust auf Partnerschaft hat.
Sagen Sie das am besten Ihren Kindern, auch wenn es schwer fällt. Um so besser sind sie geschützt.












23.05.2022
                                                       Schuld, ein wunderschöner Ort

(Alle Bilder wie immer von heute.)

Heute war ich mal wieder bei strahlendem Sonnenschein unterwegs und zwar in Schuld. Traumhaftes Wetter bei der Fahrt, in Schuld dann erstmal ein Schock.









Man hatte das Gefühl, die Katastrophe sei erst letzte Woche gewesen.









     Irgendwie scheint man die Menschen und die Orte Ahr-aufwärts vergessen zu haben.
     In Insul und Dümpelfeld sieht es ähnlich aus.





Glauben Sie das? Und 10 Monate nach der Flut immer noch mobiles Licht ...















(Siehe links von Traktor 1) Naja, wenigstens irgendwie Licht.




Wenn ich Betroffenenaussagen richtig erinnere, sind in Schuld oder Insul bereits am Nachmittag "die ersten Leute abgesoffen".
Spätestens ab dann hätte das gesamte Ahrtal im Ahr-Anrainerbereich evakuiert werden müssen


Aber Schuld hat auch eine andere Seite, auch in dieser Situation: Es hat eine wunderschöne und ungewöhnlich vielseitige Natur von lieblichen Ahrtalanblicken bis fast zu einer Art Schweizer Wiesen.










     Jesus hat es echt gemütlich hier.





         




     Eine Runde Frühstück in der Morgensonne bei ihm?




     Und Schuld hat herrlich viele Bänke, fast überall. Ideal somit auch für ältere Leute
     oder Leute, die sich gerne etwas in Ruhe ansehen oder einfach die Sonne genießen wollen.



Und es hat eine sehr schöne Architektur:









Fast an jeder Ecke finden Hobby-Fotografen ein tolles, romantisches Motiv.








      Wunderschön ist es auch, einfach an einer der Ahrschleifen zu sitzen und der Ahr zuzusehen,
       wenn sie wie hier gut gelaunt vorbei geplätschert kommt.



Hier ein Tip für Kurzurlauber: Der größte Teil der Häuser von Schuld ist intakt. Eigentlich müßten die höher gelegenen Gastronomiebetriebe bald wieder öffnen.
Wenn Sie Schuld helfen wollen, schauen Sie doch einfach immer mal ins Internet, wer schon offen hat und rufen an, ob man schon Übernachtungen buchen kann.
Es gibt viele herrliche Wanderwege, für die man Ihnen sicher gerne auf Vorbestellung auch ein Lunch-Paket fertig macht.










     Zurück bin ich über Insul bis Dümpelfeld gegangen
     und habe irgendwo diese schöne Brücke gesehen.















22.05.2022     Sonntagmorgen an der St. Josefsquelle in Bad Bodendorf

    

In Bad Bodendorf 2 (sprich Maranatha) sieht das Ahrufer schon fast wieder richtig gut aus.
Auffällig ist der hohe Wasserstand nach den letzten 2 Tagen mit kurzen Platzregen.
Ich fürchte, man wird IMMER einplanen müssen, daß die Ahr sehr schnell steigt, auch wenn sie grade eben nur noch ein Rinnsal von 50 cm Höhe war.



Andere Seite, Ahr abwärts.

    

St. Josef Sprudel sprudelt wieder. Tausend Dank an alle Helfer, die das möglich gemacht haben.









17.05.2022  "Misttag", Helferdramen und Evakuierung ganz einfach

 Also heute ist so ein richtiger Misttag, wie man in Frankfurt so schön sagt. Warum?

Ich wollte Ihnen ganz dringend Auszüge aus einem sehr langen Protokoll der Untersuchungsausschüsse zum Thema Ahrttal, diesmal Feuerwehr und Katastrophenschutz, bringen, das in unsrer Bad Bodendorfer Facebook-Gruppe gepostet war. Leider war es inzwischen gelöscht. Ich vermute, nicht so ganz zufällig.

Ein enorm wichtiger Bericht. Er zeigte die Dramen, die sich in den Zentralen der Helferdienste abgespielt haben und aufgrund der Telefonprotokolle und Zeugenaussagen rekonstruiert wurden.
Ein Auszug: Zusammenbrechende Telefonisten, die die Schreie der Ertrinkenden nicht mehr ertragen, aber auch nichts tun konnten. Notrufe, die aufgrund Leitungsüberlastung und herein prasselnder neuer Notrufe einfach nur kurz protokolliert und dann aufgelegt werden mußten, obwohl Leute in Todesangst schrien etc.

Eine dankbare Anmerkung: Viele Leute wurden nicht nur von der Feuerwehr, sondern auch von der DLRG gerettet, die in Windeseile ihren Weg ins Ahrtal gefunden hatte.

Und immer wieder der Satz: "Wir wußten nicht, was wir machen sollten!"

An der Stelle ein Verweis, den ich bisher nicht bringen wollte, um nicht zu einem Unglück noch ein zweites hinzuzufügen. Aber nachdem so viele Leute zu Protokoll gaben, daß sie keine Lösung wußten, hier eine ganz einfache Lösung:

Im Januar diesen Jahres gab es einen gigantischen  Vulkanausbruch vor Tonga, der wiederum eine gigantische Tsunami auslöste. Nicht hoch, aber weitreichend bis Neuseeland,  Japan, Kalifornien und mehrere südamerikanische Pazifik-Anrainerstaaten. Mango, Fonoi und Nomuka Islands waren komplett untergegangen bzw. zerstört,  Fidschi war stark betroffen ...
Per Zufall sah ich eine Schlagzeile und noch ganz im "Ahrtal-Modus" klinkte ich mich in die Polynesische Welt ein. Unter tausenden von Berichten, Videos, Fernsehsendungen etc. war etwas unglaublich Interessantes: Eine Massenevakuierung.

Bei einem Fernsehsender stand eine junge Frau mit einer Blume hinter dem Ohr, die mal eben ein ganzes Land evakuierte.
Sie hatte verschiedene große Bildschirme hinter sich mit wissenschaftlichen und sonstigen Karten. Sie verwies auf die Karten, in denen Evakuierungszonen eingezeichnet waren (wenn ich mich richtig erinnere bis 2 km hinter der Küste) und forderte die Leute auf, sich hinter diese Linie zurück zu ziehen und zwar sofort.
Sie war sehr blaß, aber machte das super-toll und in Windeseile wurden Tausende evakuiert.

Ich weiß nicht mehr, welches Land das war, aber ich habe nachher gelesen, daß, ich glaube Neuseeland oder Ausstralien IN EINER HALBEN STUNDE 320.000 Menschen evakuiert haben.
Australien hat später die Warnung wieder aufgehoben, sie waren kaum betroffen.

Leider kann ich diesen Bericht nicht mehr finden, aber damit sie mir glauben, hier die etwas kleinere Zahl von Japan. Dort wurden 210.000 Menschen in höher gelegene Gebiete evakuiert.
Siehe https://www.sueddeutsche.de/panorama/tonga-vulkan-tsunami-2022-1.5508256

In manchen amerikanischen Gegenden gibt es zu der normalen Evakuierungszone noch eine Sicherheitszone, was ich nur befürworten kann.

Was heißt das für das Ahrtal? Grob gesagt: Bei extremer Hochwassergefahr Handtasche mit Scheckkarten, Personalausweisen, Schlüsseln, Handys etc. an den Körper binden, Kinder, Oma, Opa etc. an die Hand nehmen, und ab in die Weinberge o.ä.. Alles andere bleibt unten.
Im Handy eine Karte parat haben mit einer 2 km Grundmarkierung und z.B. noch einmal 1 km Sicherheitsmarkierung, sodaß man weiß, wie weit man gehen sollte.
Sobald man ein sehr ungutes Gefühl hat oder die ersten Warnungen kommen (die kamen aus Schuld z.B. schon am Nachmittag) los gehen. Besser einmal zu viel als tot.
Lieber gibt man hinter her eine Runde Pizza aus, weil man sich getäuscht hat, als man wird wie die eine Ahrtalbewohnerin in Rotterdam wieder gefunden, von Vater Rhein bis dorthin gespült.












15.05.2022
                            Zurückgehaltene Spendengelder

Seit der Hochwasserkatastrophe im Ahrtal gibt es hier eine Dauerverzweiflung über die Nicht-Auszahlung von Spendengeldern und staatlich angekündigten Hilfen in Millionenhöhe.
Die staatlichen Hilfen kann man sofort abhaken. Versprechen kann man viel, die Einhaltung kann in den meisten Fällen nicht erzwungen werden.

Ganz anders ist es mit den Spendengeldern, die übrigens zwischenzeitlich auch reichlich Zinsen erwirtschaftet haben, sofern die empfangenden Organisationen das Geld ordnungsgemäß angelegt und nicht nur auf ihren Konten geparkt haben.
Wenn die für Ahrtalopfer gespendeten Gelder fremd verwendet worden sein sollten, was viele fürchten, kann es für die betroffene Organisation gefährlich werden. Denn es gilt, zumindest für Organisationen in Vereinsform:

" Vorsicht Spendenhaftung!

Werden Spendenbescheinigungen falsch ausgestellt oder Spendenmittel unzulässig verwendet, haftet die Einrichtung dafür mit pauschal 30% des Spendenbetrages (soweit der Spender Vertrauensschutz genießt). Bei einer Fehlverwendung der Spendenmittel können auch Vorstandsmitglieder mit ihrem Privatvermögen in Haftung genommen werden (sog. Veranlasserhaftung). Zudem droht der Entzug der Gemeinnützigkeit."

Quelle: https://www.vereinsknowhow.de/kurzinfos/spendenrecht.htm


" Nicht selten wünscht ein Spender die Verwendung seiner Spende für einen bestimmten Zweck, sei es für ein konkretes Projekt des Vereins oder eine Vereinsabteilung. Eine Zweckbindung von Spenden ergibt sich aber auch, wenn der Verein bereits beim Spendenaufruf einen genauen Verwendungszweck für die Spenden nannte.

Das heißt, nicht nur wenn der Spender eine Zweckbindung vorgegeben hat, z.B. Flutopferhilfe, sondern auch wenn die Organisation selber bereits von sich aus zu Spenden für einen besonderen Zweck aufgerufen hat, liegt Zweckbindung vor. Das gespendete Geld darf nicht anderweitig verwendet werden.

Grundsätzlich besteht hier kein Problem, solange der Verwendungszweck im Rahmen der steuerlich begünstigten Tätigkeiten liegt. Eine Verwendung von Spenden für die steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe ist unzulässig.

Steuerlich ist eine Zweckbindung der Spende ohne Belang, solange sie wie alle zweckgebundenen Mittel satzungsgemäß und zeitnah verwendet wird. Zweckgebundene Spenden müssen also auch nicht in der Buchhaltung gesondert ausgewiesen werden; ebensowenig erfolgt ein finanzamtliche Überprüfung.

Von "zeitnah" kann man nach bis zu 10-monatigem Liegen der Spenden nun wirklich nicht mehr sprechen.

Lediglich nach § 58 Nr. 11 der Abgabenordnung ist eine Zweckbindung von Zuwendungen insoweit von Belang, als die Mittel dem Vermögen zugeführt werden dürfen, also nicht zeitnah verwendet werden müssen.
Dem Vermögen zugeführt werden dürfen danach folgende Mittel:
a) Zuwendungen von Todes wegen, wenn der Erblasser keine Verwendung für den laufenden Aufwand der Körperschaft vorgeschrieben hat,
b) Zuwendungen, bei denen der Zuwendende ausdrücklich erklärt, dass sie zur Ausstattung der Körperschaft mit Vermögen oder zur Erhöhung des Vermögens bestimmt sind,
c) Zuwendungen auf Grund eines Spendenaufrufs der Körperschaft, wenn aus dem Spendenaufruf ersichtlich ist, dass Beträge zur Aufstockung des Vermögens erbeten werden,
d) Sachzuwendungen, die ihrer Natur nach zum Vermögen gehören.

Zu Problemen mit der Zweckbindung kommt es nur dann, wenn der Verein die gewünschte Zweckbindung des Spenders nicht erfüllen kann.

Dies ist vermutlich nur selten gegeben. Notfalls können Mitarbeiter der entsprechenden Organisationen ja von Haus zu Haus gehen, ansehen, nachfragen etc.

Die Zweckbindung einer Spende ergibt sich aus dem zugrunde liegenden Rechtsgeschäft der Schenkung. Die Vereinbarung zwischen Spender und Verein kann eine solche Zweckbindung beinhalten, der Spender hat dann unter Umständen einen Rückforderungsanspruch, wenn der Verein die Spende nicht vereinbarungsgemäß verwendet. Im Einzelfall wird sicherlich strittig sein können, wie konkret die Zweckbindung war und ob eine abweichende Verwendung wirklich einen Rückforderungsanspruch begründet. Unabhängig davon sollte der Verein eine abweichende Verwendung vermeiden und im Zweifelsfall mit dem Spender Rücksprache halten. Das gilt natürlich insbesondere für größere Spendenbeträge und bei Spendern mit enger Bindung an den Verein.

Kommt es tatsächlich zu einer Rückzahlung der Spende, weil der Spender wegen der nicht möglichen zweckgemäßen Verwendung sein Rückforderungsrecht geltend macht, muss das zuständige Finanzamt informiert werden, wenn bereits eine Spendenbestätigung ausgehändigt wurde. Für den Verein ist das wichtig, um eine eventuelle Spendenhaftung zu vermeiden. Für den Spender hat das eine Berichtigung der Steuerfestsetzung zur Folge, wenn mit der Steuererklärung bereits der Sonderausgabenabzug für die Spende geltend gemacht wurde.

Um solche Komplikationen zu vermeiden sollte der Verein:
- keine zu enge Zweckbindung der Spende akzeptieren, wenn die zweckentsprechende Verwendung nicht sicher gestellt werden kann.
- bei einem Spendenaufruf keine zu konkreten Angaben zum Verwendungszweck machen
- mit dem Spender rechtzeitig eine eventuelle Umwidmung der Spende abklären.

Vertiefte Infomationen zum Thema finden Sie im Artikel "Spenden" (Abo-Bereich) in unserem Online-Handbuch.

Bezüglich Spenden bei Organisationen, die nicht in Vereinsform geführt werden, bitte Juristen befragen.

Quellen:        http://vereinsknowhow.de/kurzinfos/zweckbindung-spende.htm

Lila Kommentare von mir










13.05.2022 Baumarkt

Kann man mir mal jemand sagen, warum Baumarkt-Mitarbeiter sofort verschwinden, wenn sich eine Frau mit fragendem Blick nähert?

(Natürlich nicht immer, von manchen habe ich sogar sehr viel gelernt.)











06.05.2022  Teil 1 Kreuzberg (Alle Fotos von heute)

Bei wunderbarem Wetter in Kreuzberg angekommen. Es sieht immer noch aus wie im Krieg, aber es wird mit Schwung und Optimismus gehämmert und gewerkt.

Oben ein Teil von Burg Kreuzberg



In Kreuzberg sieht man deutlich, wie sich während des Hochwassers auch die Bodengegebenheiten geändert haben. Die Brücke ist an einer Seite teilweise auseinander gebrochen, der andere Teil hat sich komplett mit dem Boden abgesenkt.
(Leider kein Bild, mußte Akku sparen.)



Hier ein Blick auf den berühmten Zug der Ahrtalbahn, dessen letzte Fahrt in Kreuzberg endete.
Friedlich steht er seit Monaten in der Sonne.
Eine Erinnerung an die guten, alten Bahnzeiten.
Abholen kann man ihn nicht, die Schienen sind weg gebrochen.
Für eine neue Trasse fehlt noch ausreichender Untergrund.

(Leider kam hier das Original in herrlichem hellen Frühlingsgrün nur ganz blass durch. Keine Ahnung, warum. Am Hintergrund liegt es nicht, vielleicht an der ZoomApp.)

Am Ende von Kreuzberg haben einige Geschäfte wieder geöffnet und es sieht fast schon aus wie normal.



06.05.2022 Teil 2 Ahrbrück

Ahrbrück sieht immer noch schlimm aus. Seit meinem letzten Besuch vor Monaten hat sich unten an der Ahr fast nichts geändert. Auch zu kaufen gibt es immer noch nichts, nur Kreissparkasse, Bürgermeisteramt etc. haben geöffnet, die Bahn (ersetzt durch Busse), unterhält Service-Container.

     Ahrbrücker Weltenende

Allerdings scheinen die ersten Umweltsünder schon wieder unterwegs zu sein.







Was ist das ???

Bei näherem Herangehen und genauerem Hinsehen stellte sich heraus, daß irgendwo her eine undefinierbare Flüssigkeit aus einem Kanal o.ä. stoßweise in die Ahr floß oder in die Ahr eingeleitet wurde.




06.05.2022 Teil 3 Das ewige Ahrtaler Busfahrer-Desaster seit der Hochwasserkatastrophe

Viele Busfahrer im Ahrtal müssen entweder schlecht bezahlt werden oder ihren Job hassen.
Und was sie anscheinend am meisten hassen, sind Fahrgäste.
Die Genannten sind oft so brummig, so unhöflich, "führen sich auf wie King Louis" (Frankfurter Sprichwort) und vergällen einem sogar den schönsten Frühlingsmorgen.
Manche muß man daran erinnern, daß der Nürburgring noch ein Stück weg ist und man einen Bus lieber auf Sicherheit fahren sollte.
Bei uns Fahrgästen besonders verhaßt sind die Typen, die 5 - 10 Minuten vor Fahrplanzeit einfach durch die Haltestelle durchbrettern, nur weil da noch keiner steht.
Dies war insbesondere in den Monaten nach der Flutkatastrophe ein beliebter "Spaß" brummiger alter Kerlchen, zumal sie davon ausgehen konnten,
daß es noch völlig unklar war, ob und wann der nächste Bus tatsächlich käme.
Auskünfte? Oh Gott! Warum müssen Leute denn was fragen? Die sollen sich gefälligst in den Bus setzen und die Klappe halten.
Und wie können Leute es wagen, schwere Einkaufswagen mit in den Bus zu schleppen? Dafür gibt es nur Todesverachtung, hält den Betrieb auf.
Oder gar einer alten Frau oder Frau mit Kinderwagen zu helfen, wenn es nötig wäre? Wo kommen wir denn da hin? Da bricht einem ja ein Zacken aus der Krone,
Und, und, und ... Die Beschwerdeliste ließe sich noch beliebig fortführen.
Für Flutopfer war es oft besonders schlimm, Mitleid, Verständnis, Rücksichtnahme fehlten in vielen Fällen völlig.
Leute in Schock- oder ähnlichen Zuständen sind meist langsam, können oft nur schwer reden, sich nicht richtig ausdrücken oder müssen viel nachfragen. Die Sprache ist bei den meisten Menschen in solchen Situationen das erste, was an Leistungsmöglichkeiten versagt.

Müssen Busfahrer eigentlich keine Ausbildung in Sachen Kundenfreundlichkeit, Kundenorientierung, Benimm und Höflichkeit machen?

Oder in "Verhalten in Ausnahmesituationen"? Eigentlich braucht man das doch bereits für simple Unfallsituationen.

Ich kann jedem Betroffenen nur raten: Machen Sie sich selbst ganz klar, daß dieser Mann da am Steuer, IHNEN, ja IHNEN seinen Job verdankt.
Denn wenn auch Sie aufs Auto umsteigen ...









05.05.2022



Wo bin ich und was trinke ich?

Tip: Es ist etwas brasilianisches.





28.04.2022       Bombenwetter -> auf ins Ahrtal

Der Blick aus dem frühmorgendlichen Fenster verhieß tolles Wetter, also auf ins Ahrtal.
Ich wollte wieder nach Bad Neuenahr fahren, deshalb "machte ich mich erst einmal schön". Schließlich ist Bad Neuenahr normalerweise eine vornehme Stadt.



Der neue Pulli war eigentlich in 2021 für einen Job beim TÜV bestimmt, der aber zweimal den Corona-Regelungen zum Opfer fiel.
Also dachte ich mir, daß daran nicht nur die Motten Freude haben sollten und zog ihn endlich an.

Nach Einkauf im CD-Laden und Mittagessen im Bistro flanierte ich ein bißchen in der Stadt.


Endlich wieder Eis.
Wenigstens in der Hauptstraße.






Überall Sonne pur, was die frisch renovierten Fassaden besonders erstrahlen ließ.
Etliche kleine Läden hatten wieder geöffnet, wie der Zeitungskiosk etc.




Keine Sorge, ich war nicht betrunken, hatte nur einen wunderbaren "Ahrkaffee mit Eierlikör" gegenüber getrunken.
Warum das Bild so schief wurde, weiß ich nicht.




Die Ahr war schon wieder ein bißchen gut gelaunt.



Sanitäts-
HAUSbus


Da immer noch vieles im Argen liegt, z.B. normale Wärmeversorgung, gibt es inzwischen unglaublich viel, was mobil zur Verfügung gestellt wird,
z.B. mobile Heizung per Fernheizaggregat, fliegender Obst- und Gemüsehändler mit Marktstand, mobile Metzgerei im festen Häuschen oder mobiles Sanitätshaus im Bus.














20.04.2021 Teil 1 (Alle Fotos von heute)
Walporzheim

Heute bin ich endlich einmal mit der Ahrtalbahn nach Walporzheim gefahren. Herrliches Wetter, Sonne ohne Ende, überall blühende Bäume. Das Ahrtal ist im Frühling wunderschön. Wie im Paradies.

Nach der begeisterten Bewunderung von soviel sanfter und liebreizender, aber doch auch kraftvoller Schönheit kam ich in Walporzheim an und staunte erneut.

Es war still wie in einer Kirche. Wenn man genau hin hörte, vernahm man nach einiger Zeit leises Vogelgezirpe.
Fast kein Mensch auf der Straße, aber überall Sonnenschein und blühende Blumen.


Unten an der Ahr wurde es dann düsterer.



Die Ahr ist immer noch nicht so besonders gut gelaunt.








Rechts das ehemalige Domizil der Weinköniginnen. Auf der kleinen runden Tafel unter der Straßenlaterne sind sie verzeichnet.









Nach einem Dorfrundgang bestaunte ich das gut abgesicherte neue Versorgungszelt, eine Miniaturausgabe des alten.
Vor dem Eingang saß ein martialisch aussehender Wächter, der genaustens aufpaßte und nur Flutgeschädigte und Helfer hinein ließ.

Also schaute ich kurz durch die Fenster hinein: Alles wieder nett gemacht. Hier waren wieder Profis am Werk.
Doch plötzlich sah ich drei besondere Menschen, trostlose Menschen und fing an zu schluchzen. Die Tränen liefen mir übers Gesicht vor Entsetzen über soviel Trostlosigkeit.

Ich habe in meinem Leben viel gesehen, viel gehört, viel erlebt, aber soviel Trostlosigkeit noch nie.

Neun Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs geboren bin ich viel gewöhnt. Meine Kinderumgebung sah oft so aus wie das Ahrtal in seinen schlimmsten Abschnitten.
Überall noch zerstörte Häuser, Bombentrichter etc.

Und überall die Kriegsgeschädigten, bettelnde Invaliden auf dem Eisernen Steg in Frankfurt am Main (berühmte Brücke), bei uns zuhause und/oder bei Besuchen immer nur Kriegs- und Kriegsfolgegeschichten.
Ich habe noch Leute kennen gelernt, die den Ersten Weltkrieg mit seinen Giftgasangriffen nur knapp und gesundheitlich schwer geschädigt überlebt hatten.

Aber niemand, ich betone, niemand war so trostlos wie die Leute dort in Walporzheim.

Das hat mich tagelang beschäftigt und ich habe verschiedene Profis befragt, was man in einem solchen Fall machen kann. Zumal die Leute nach meinem Eindruck seelisch völlig gesund waren, nur unendlich trostlos.

Ihre Antwort: Das Einzige was hilft, ist ihnen eine kleine Aufgabe zu geben, auch wenn es einen Tag dauert, bis sie erledigt ist. Es muß wieder Sinn ins Leben kommen.



Danach beschloß ich, zur Bahn zurück zu gehen und stolperte über ein seltsames Gefährt.

Was ist das?






Das ist der berühmte Pompi-Express

und Pompi lief mir auch gleich über den Weg.



Tschüss Walporzheim!





20.04.2021 Teil 2

Altenahr





Uaaah! Dieses Hotel liegt in einer Bodenwanne und die wurde ihm zum Verhängnis.
Es wurde von der Ahr komplett überspült.

Oben die schöne und gemütliche Ruine der Burg Are. Ein Traum, im Sonnenschein dort oben zu sitzen.






Ohne Worte.








Das berühmte Hotel zum Schwarzen Kreuz, ein Hotel im Stil des 12. Jahrhunderts oder früher, zweimal abgebrannt, immer wieder nachgebaut.
Diesmal in der Ahr versunken. Ein herrlicher Einblick in frühere Lebensweisen.






Laut erstem Urteil sollte es abgerissen werden. (Siehe Kennzeichnung an Wand.)

Gott sei Dank scheint man sich aber eines Besseren besonnen zu haben, hat entkernt und gereinigt.





Was noch übrig blieb ... (ein Nachbarhaus)



Das Cafe´ Caspari liegt höher auf einem Hang und ist schon mal mit Optimismus vorgeprescht.

Man kann bereits draußen sitzen und sich die Umgebung begucken.



Das gastronomische Angebot erfolgt über eine Hütte im Stil eines Weihnachtsmarkthäuschens und ...

über einen Gastronomiewagen.



Hier das Gästehaus. Es liegt noch höher als das Cafe´.













14.04.2022 heute vor 9 Monaten ... aktuell wie gestern

Update zum "Rapsauto" News vom 24.12.2021

Beim TÜV in Sinzig Nord ist der aktuelle Stand des Rapsautos nun dieser:



Also ehhhh... zumindest war er das gestern. Heute war das Auto weg.

Aber hier gibt es auch noch ein paar andere schöne Schätzchen (sarkastisch gemeint), z. B.:












07.04.2022

Die neue Ahrtal-Zeitrechnung

Vor und nach der Katastrophe.

Also jetzt befinden wir uns im Jahr 1 nach der Katastrophe.





02.04.2022 Teil 2

Heute in Bad Neuenahr zur Eröffnung der PopUp Shopping Mall

Nach einem prima Latte Macchiato und Rüblikuchen in einem sehr netten italienischen Cafe´-Bistro stieg meine Laune ins sonnige und ich wollte mir die Eröffnung der PopUp Shopping Mall nicht entgehen lassen.
Auf zwei Etagen einer Containerkonstruktion verteilt gibt es die unterschiedlichsten Geschäfte.
Besonders auffällig: Die herrlichen frühlingshaft bunten Kleidungsstücke. Zu meiner großen Überraschung die tollsten grade bei den Läden und Größen für Mollige.
Da wird man doch fast neidisch, daß man nicht ein paar Kilo zu viel hat.
Man wurde beschenkt mit Osterei, einer Frühlingsprimel, Haribo Gummibären, Infomaterial etc.
Später tauchten auch Musiker auf, aber da ging ich grade, weil ich noch an die Ahr wollte.

Wenn man vom Bahnhof, via Shopping Mall, hinunter Richtung Ahr geht, ist vieles wieder im Aufbau. Manche Läden und Gastronomiebetriebe haben wieder geöffnet oder öffnen in den nächsten Tagen.
Viele Leute zeigen wieder einen verhaltenen Optimismus, manche haben regelrecht schon wieder Schwung.






Hier sieht es eigentlich schon wieder ganz gut aus ...




Ganz toll ist unten in einem der diversen Bad Neuenahrer Parks das Versorgungs- und Begegnungsgebäude mit Küchen-, Eß-, Sitz- und Kinderspielbereichen etc..
Zusammen sitzen können ist für viele Flutopfer ganz wichtig. Oft wird lange nichts gesprochen, aber man freut sich, daß da noch andere sind.

Allerdings: Je mehr man sich, durch die Straßen wandelnd, der Ahr nähert, desto mehr "offene Posten" zeigen sich. Ist klar, mußte erst alles trocknen, man mußte und muß erst Geld beschaffen.
Vieles ist, zumindest im Erdgeschoß, noch entkernt und und und ...
Aber irgendwie wundert es einen doch.





Aber alles schon fast wieder in Ordnung? Naja ...



Beim Casino.




Ob Sie es glauben oder nicht: Alle Bilder sind tagesaktuell.
Beim Steigenberger Hotel.
















   -> Alles in der Ahr. Oder waren die rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden?





03.04.2022

          Wie viele Tote wirklich ?

Bevor ich zu dem zweiten Teil meines eigentlich sehr schönen gestrigen Tages übergehe hier noch ganz dringend ein ganz bitteres Video-Interview zu der Frage, wieviel Tote gab es insgesamt bei der
Ahrtal-Katastrophe.
Video bitte unbedingt bis zum Ende ansehen, mindestens aber bis zu der Stelle mit den Leichensäcken

     DAS hier ist die Realität
     https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4984273538292831&id=100001307037821&sfnsn=scwspmo





02.04.2022 Teil 1

Bad Bodendorf am Morgen



Burg Bodendorf, eine ehemalige Wasserburg, heute morgen

Heute morgen traute wohl kaum einer seinen Augen: Es lag plötzlich Schnee.
Ich hatte meinen Pelzmantel (Webpelz, 100 % Baumwolle) grade sommerfest weggepackt, meine wichtigsten Winterschuhe nach unzähligen Corona-Regel-bedingten Märschen nach Sinzig und zurück in die Tonne befördert,
meinen Hometrainer auf dem Balkon bei strahlendem Sonnenschein in Betrieb genommen. Mancher Nachbar hatte schon eine Sonnenliege heraus gestellt.
Und das jetzt. Hatten wir den ganzen Winter nicht.



Der Bodendorfer Bahnhof

Die Bahnhöfe im Ahrtal gehören zur Ahrtal-Architektur, die nirgendwo sonst in dieser Weise existiert. Fast alle Bahnhöfe sind in diesem Stil erbaut und haben meines Wissen die Flut gut überstanden.



     Hier fehlt jemand

Hier stand eigentlich unser Kaiser. Sprich eine Kaiser Barbarossa-Figur in grasgrüner Ausgabe. Aber eines morgens im März war er verschwunden.
Vielleicht weil sein demolierter Arm restauriert werden muß, vielleicht weil irgendetwas gebaut werden soll. Gleichzeitig lagen nämlich zwei Rohre dort.
Die Rohre sind zwar nach einigen Tagen wieder verschwunden, gebaut wurde aber an dieser Stelle nichts, wie man sieht.















29.03.2022

Hallo Leute,

weiß jemand, warum wir auf der Erde so wenige Freiheitsgöttinen haben?

Und Freiheitsgötter scheint es überhaupt nicht zu geben?

Leben die meisten Menschen so gerne im geistigen Kaninchenstall?









26.03.2022

Pieksstation  oder auch: Sehr gute Erfahrungen mit Novavax

So, inzwischen war ich auch bei so einer "Pieksstation", sprich Impfzentrum.

Da bei mir beide Familien zu einem nicht unwesentlichen Teil wandelnde Medizin-Lexika waren (inclusive mir bis ich so 40 - 44 Jahre alt war) konnte und wollte ich mir die bisherigen Impfstoffe nicht leisten.
Da zu den Familienkrankheiten auch Thrombosen gehören, hätte eine Impfung damit das reine Todesurteil sein können.

Eigentlich wollte ich ja, wie viele andere, auf die echten Tot-Impfstoffe warten, aber da tut sich nicht viel.
Die deutsche Regierung ist immer noch nicht auf die Idee gekommen, die Chinesen zu bitten, für ihre in verschiedenen Ländern seit langem erprobten und erfolgreichen Totimpfstoffe Coronavax etc. eine EU-Zulassung oder eine Sonderzulassung zu beantragen und mit dem Totimpfstoff des österreichisch-französichen Gemeinschaftsprojektes Valneva läßt man sich auch noch etwas Zeit.

Also habe ich es mit dem Impfstoff der amerikanischen Firma Novavax versucht.
Er basiert auf der Technologie der Grippeimpfstoffe und wird seit letztem Sommer erfolgreich und problemfrei  in den USA und anderen Ländern verimpft.

Natürlich muß jeder selbst entscheiden, mit welchem Impfstoff er sich impfen lassen will, aber ich kann die bisherigen Erfahrungen nur bestätigen:
Ich bin sehr zufrieden damit. Obwohl ich schon 67 Jahre alt bin, waren die Nebenwirkungen minimal:
Müdigkeit, Schlappheit, leichter Druck auf dem Oberarm an der Impfstelle, am Anfang leichte Erkältungssymptome. Das wars.

Was ich persönlich zu diesen längst bekannten Symptomen noch hinzu fügen möchte ist:
Man sollte sich nicht nur die empfohlenen 3 Tage ausruhen, sondern auch 3*24 Stunden nicht Auto fahren.
Manchmal gleitet die Müdigkeit nämlich leicht in Benommenheit hinüber, was man als Laie nur schwer unterscheiden kann. Auch wenn es im besten Fall nur 1 - 2 Sekunden sind, kann das beim Auto fahren sehr gefährlich werden.





18.03.2022

Warum verschwindet das Gute immer so schnell und die Schei... bleibt ewig?

Heute morgen komme ich bei strahlendem Sonnenschein nach Bonn, so richtig in toller Frühlingslaune, und wollte bei meiner Blumenfrau Kräuter holen.
Äh !!! Was ist das ?
Um ihren Standplatz herum nur noch Baustellen, ihr eigentlicher Platz leer.
Iih, gemein!
Und zum tausendsten Mal im Leben (mindestens) stellte ich mir die Frage: Warum verschwindet das Gute immer so schnell und die Schei... bleibt ewig?

          Dieses tolle Prachtstück hatte ich von ihr.

Inzwischen sind die Blüten, wie weiter unten schon berichtet, mit jeder Blüh-Runde kleiner und mehr geworden. Am Anfang war es nur diese einzige, riesige Blüte.






17.03.2022

Einfach so:

.     Meine Arbeitsecke in meiner letzten Wohnung in Köln-Rodenkirchen.

    Meine Avocado, gezogen aus einem Avocado-Kern.

Dieser Holzboden ist uralt. Aber immer noch in prima Zustand. So gutes Holz gibt es heutzutage kaum noch.
Man müßte ihn nur einmal abschleifen und versiegeln, dann hält er noch  hundert Jahre.











13.03.2022

Ein kleiner Beitrag zur Verringerung der Armut in Deutschland

Der SWR2 hat vor kurzem einen Report zu Robert Bosch, einem der berühmtesten Industriellen Deutschlands, gebracht.
Robert Bosch zu Löhnen:

"Ich zahle nicht gute Löhne, weil ich viel Geld habe,
sondern ich habe viel Geld, weil ich gute Löhne zahle."


Robert Bosch war einer der Ersten, der in seinem Unternehmen den Acht-Stundentag einführte.

Quellen: https://www.swr.de/swr2/index.html und https://www.facebook.com/





24.02.2022

Wieviele Opfer tatsächlich im Ahrtal?

Als ich den Post vom 10.02.2022 grade hoch geladen hatte, machte mich jemand darauf aufmerksam, daß die Flutverstorbenen + Selbstmordfälle aus Ahrtal-Gründen noch nicht alle Toten sind.
Es fehlen noch viele, die keine notwendige medizinische Versorgung mehr erhalten konnten und deshalb gestorben sind, weil Straßen unpassierbar, Häuser unzugänglich und Arztpraxen zerstört waren. Die Oma, deren Dialyse nicht mehr möglich war. Der Opa, der in Anbetracht der Geschehnisse einen Herzinfarkt bekommen hatte etc.
Es sind also 134 + + Opfer und evtl. die zwei immer noch Vermißten.







22.02.2022

                   


                      Videogrüße 22.02.2022 bitte clicken (hier oder auf das Bild)


Hallo Ihr Lieben !

So, hier bin ich wieder.

Noch nicht in der rechten Verfassung, allzu Gehaltvolles von mir zu geben.
Aber ich will doch mal erklären, weshalb ich im letzten Video gesagt habe "Umzugs- und Ahrtal-geflasht".

Heute Teil 1 Umzug

Allein zum Umzug könnte man unglaublich viel schreiben.

Er war nicht nur in menschlicher Hinsicht teilweise sehr schön und gelegentlich auch lustig, und äußerst preisgünstig,
sondern bisweilen auch kurios, ärgerlich, abenteuerlich und völlig anders, als vorgestellt.

Trotz scheinbar genauster Planung meinerseits - schließlich bin ich schon unzählige Male umgezogen - war alles ganz anders als sonst.

Ich erzähle nur zwei Episoden davon.

1) Als es klingelte, stand vor mir ein 2-Meter-Mann aus dem Kongo.
    Sehr nett, sehr freundlich, enorme Kräfte, ehemaliger Profi-Boxer und Student.
    Bevor seine Leute die Treppe hoch kamen, schaute er sich erst einmal in der Wohnung um, dann musterte er mich und mein Alter und meinte:
    "Na, das wird ja dann wohl der letzte Umzug sein."
    Er erschrak, merkte, was er gesagt hatte und wollte es wieder gut machen, aber ich faßte es als positives Orakel auf und bin gespannt, ob es sich bewahrheitet.
    Langsam habe ich nämlich wirklich genug von Umzügen.

2) Sind Sie schon einmal von einer 58 m² - Wohnung ohne Balkon und relativ großem Keller in eine 32 m² - Wohnung mit Balkon und Mini-Keller umgezogen?

    Machen Sie das bloß nicht, ohne Geduld für Monate aufzubringen.

    Die Polstermöbel und Kisten stapelten sich bis unter die Decke. Die Regale standen unmontierbar in irgendwelchen kleinen freien Eckchen.

    Alles, was wasserfest war, kam auf den Balkon.

    Im Keller stapelten sich die Umzugskisten bis zu einer Höhe, in der sie teilweise in gefährliche Schieflage gerieten.
    Eine Reihe davon hing bereits beim nächsten Kellerbesuch quer im Raum und wurde nur duch die gegenüber stehende Kistenreihe am Zusammenfallen gehindert.

    Alles war so eng, daß sich noch nicht einmal eine Leiter aufklappen ließ.
    Ich schlief auf dem Fußboden halb im Mini-Flur und halb im beginnenden Wohnzimmer.

    Dann begann monatelanges umschichten, umräumen, montieren und verschenken.
    Ich bin bis heute nicht fertig.

    Man hat als Mensch einfach zu viele Sachen.
















20.02.2022

     Was ich Ihnen immer schon einmal zeigen wollte:



Dieser Frischwassercontainer steht seit Monaten in einem schwer überfluteten Bereich, dessen Wasserversorgung noch nicht vollständig wieder hergestellt ist.

Scherzhafte Beschreibung:
Stellen Sie sich bitte vor, wie Sie morgens im gestreiften Pyjama oder Blümchennachthemd dort Wasser holen zum Waschen, Zähne putzen, Kaffee kochen.
Wie machen Sie das?








     14.02.2022



          Dies ist eine weitere Runde nächst kleinerer Blüten der ursprünglichen Dahlie (siehe 14.01.2022).







11.02.2022

Niemand im Ahrtal hätte sterben müssen, alle Warnungen lagen rechtzeitig vor

Der rheinland-pfälzische Untersuchungsausschuss „Flutkatastrophe“ hat am Freitag, 4. Februar 2022 im Plenarsaal des Landtags in Mainz seine vierte öffentliche Sitzung zur Beweisaufnahme durchgeführt.
Quelle: Landtag Rheinland-Pfalz

TV Mittelrhein hat die Ergebnisse zusammen gefaßt:

Untersuchungsausschuss befasst sich mit Warnmelde-Kette an der Ahr

Mainz (dpa/lrs) - Vor dem extremen Dauerregen an der Ahr im Juli ist rechtzeitig gewarnt worden. Das haben zahlreiche Sachverständige und Zeugen in zwei Mammutsitzungen des Untersuchungsausschusses Flutkatastrophe deutlich gemacht. Die Fraktionen ziehen daraus unterschiedliche Schlüsse für die Befragungen, die an diesem Freitag im Landtag in Mainz weitergehen. Als erster von sechs Sachverständigen und Zeugen wird der Meteorologe und TV-Moderator Karsten Schwanke erwartet. «Inwieweit und in welcher Form die tatsächlichen eingetretenen meteorologischen Bedingungen rund um den 14. Juli in Ausmaß und Intensität vorhersehbar waren», diese Frage ist nach Einschätzung von FDP-Fraktionschef Philipp Fernis noch offen. «Auch wird der Frage nachzugehen sein, wann und wie die vorliegenden Erkenntnisse zur erwarteten Wetter- sowie Hochwassersituation an die Kreisverwaltung Ahrweiler kommuniziert wurden», sagte Fernis der Deutschen Presse-Agentur. «In diesem Zusammenhang ist natürlich auch zu klären, ob und wie die Kreisverwaltung und der damalige Landrat Jürgen Pföhler auf die vorliegenden Informationen und Warnungen reagiert haben.» Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den CDU-Politiker, weil er womöglich zu spät vor der Gefahr gewarnt hatte. Der Obmann der Freien Wähler, Stephan Wefelscheid, resümierte: «Meine Vermutung, dass die Wetterlage falsch eingeschätzt wurde, hat sich bestätigt.» Jetzt gehe es um die Frage, warum nicht entsprechend gehandelt wurde. Die Warn- und Meldeketten müssten auf mögliche Defizite und Brüche untersucht und geklärt werden, «ob und wenn ja wann» die Spitze des Umweltministeriums über die Lage informiert wurde. Nach Einschätzung der CDU-Obleute habe bereits am 13. Juli das dramatische Ausmaß der Wetterlage erkannt werden können. «Die folgenschweren Brüche in der Warnkette müssen danach passiert sein», stellen sie fest. Sie sehen in dieser Frage das Landesamt für Umwelt im Fokus: «Die meteorologischen Daten auszuwerten, hydrologisch aufzubereiten und in entsprechende Warnungen zu übersetzten, ist Aufgabe des Landesamtes für Umwelt.» An diesem Freitag müsse der konkrete Umgang mit den Daten, der Kommunikation und Organisation geklärt werden. Nach Auffassung von SPD-Obmann Nico Steinbach geht es dagegen um folgende Fragen: «Warum hat der Kreis Ahrweiler in der Flutkatastrophe erst so spät reagiert? Warum wurden Warnungen nicht in entsprechende Handlungen umgesetzt? Und welche Rolle spielte dabei der ehemalige Landrat?» Aus den bisherigen Befragungen gibt es nach Steinbachs Einschätzung vor allem drei Erkenntnisse: «Es gibt nicht nur einen Faktor, der zur Katastrophe geführt hat, sondern es war eine Verkettung mehrerer vor allem lokaler und regionaler Besonderheiten.» Zudem habe sich gezeigt: «Die Vorhersagen solcher Extremwettereignisse in genauem Ausmaß und exaktem Ort sind bis Stunden vor Eintritt mit Unsicherheiten verbunden.» Allerdings hätten dem Kreis Ahrweiler «offenbar vor der Katastrophe vielfältige Warnungen mehrerer Stellen vorgelegen». Der Vertreter der Grünen-Fraktion, Carl-Bernhard von Heusinger fasst die bisherigen Sitzungsergebnisse so zusammen: «Am Nachmittag des 14. Juli ist klar gewesen, dass eine Katastrophe bevorsteht.» Die befragten Sachverständigen hätten klargestellt, dass die Hochwasserprognosen rechtzeitig und ordnungsgemäß an die betroffenen Landkreise herausgegeben worden seien. «Es wurde bestätigt, dass die relevanten Informationen vor Ort vorhanden waren. Darin unterscheidet sich die Situation in Rheinland-Pfalz erheblich von der Situation in Nordrhein-Westfalen, wo offenbar die Warnungen gar nicht vor Ort vorlagen.»

 

Datum: 04.02.2022
Rubrik Politik  

Quelle: www.tv-mittelrhein.de  und dpa/lrs:  Deutsche Presseagentur  /  Der Landesdienst Rheinland-Pfalz-Saarland (lrs)

Siehe auch Experte zu Flutkatastrophe: Evakuierung wäre möglich gewesen











10.02.2022

Wie viele Ahrtal-Opfer ???

Bei der Zählung der Opfer der Ahrtal-Katastrophe werden immer die Selbstmorde vergessen.

Weiß jemand, wieviele Leute insgesamt oder in den einzelnen Dörfern Selbstmord begangen haben ?




07.02.2022

Erinnerungen: Markus Wipperfürth, einer der ganz starken Ahrtal-Engel, hat mal wieder sein Bilderalbum durchgesehen. (Leider hat er den Ort nicht dazu geschrieben.)













Hier stand die Ahr am 14. / 15. 7.2021 bis über den 4. Stock hinaus.

Keine Überlebenschance für die, die nicht rechtzeitig geflohen waren.






Wie vom Wirt des Restaurants Bahnsteig 1 berichtet wurde, stieg die Flut in Mayschoss auf 10,30 m.













31.01.2022   Wer Kritik und / oder deren teilweise humoristische Bewältigung nicht vertragen kann, möge bitte für diesen Beitrag von der Website gehen.

Die neue deutsche Armut am Beispiel Kölns

Eines der vielen Dinge, die ich der Kohlregierung und ihren Nachfolgern übel nehme, ist, daß sie unser weltweit bewundertes Wohlstandsland (was den Bevölkerungsdurchschnitt anging) in ein Armutsland verwandelt haben (wieder im Durchschnitt).

Sie haben einfach die Werte der 68-iger und der Nachfolgezeit ins Gegenteil verwandelt.

Statt Wohlstand für alle gibt es jetzt Riesen-Wohlstand für einige und Armut für den Rest.

Statt sexueller Selbstbestimmung gibt es als Toleranz getarnten Saustall in allen Ausführungen und sexuelle Fehlorientierung als gesellschaftliches Muss, wenn man dazu gehören möchte.

Statt Repressionsfreiheit gibt es Machtspielchen, Dominanz-Gehampel, Unterdrückungs- und Unterwerfungsmechanismen in allen Spielarten.

Zickenkrieg statt Frauensolidarität.*)

Egomanie statt Altruismus.

In manchen Jobs "Kadavergehorsam" statt Mitbestimmung.

Statt Maßhaltung Gier bei unzähligen Dingen.

Die Liste ließe sich noch erweitern

                   *) Ich muß immer so lachen, wenn Frauen mich beherrschen möchten. Haben die zuviel Testosteron im Blut oder was ist mit denen los?

Jetzt werden viele sagen, ja aber den Leuten aus der DDR geht es doch jetzt viel besser als früher. Erstens ist das nur teilweise richtig und zweitens bin ich der Meinung, daß es nicht Aufgabe der Kohlregierung war, den Osten "zu bespaßen".
Der Osten hätte sehr gut ohne uns leben können und unsre Regierung hätte sich um die eigenen Leute kümmern sollen. Dafür wurde sie bezahlt.

Schauen Sie sich die unten stehenden Zahlen für Köln an und Sie werden sehen, daß ein Normalverdiener (bzw. das, was man im Zeitalter der klammheimlichen ständigen Lohn- und Gehaltssenkung darunter versteht) in Köln kaum noch leben kann.

Und in anderen Städten geht es noch viel schlimmer. Im Ruhrgebiet gibt es Leute, die brauchen 3 Jobs, um leben zu können. Ich habe sogar einmal einen getroffen, der hatte 4 Jobs, 2 tags, 1 nachts, 1 am Wochenende, weil er noch irgendwelche familiären Verpflichtungen hatte.

Also Köln:

"Einkommen und Miete sind in Großstädten die vielleicht wichtigsten Parameter für die Menschen. Die Entwicklung ist klar: Die Mieten in Großstädten steigen jedes Jahr deutlich an, das Einkommen steigt dazu natürlich nicht parallel an. Das heißt: Die Menschen müssen zunehmend mehr Geld aufwenden, um sich ein Leben in Köln leisten zu können.

Wir haben hier einmal einige Zahlen aufgelistet, die zeigen, wie viel die Menschen in Köln in der Regel verdienen und was sie davon für Mieten aufbringen müssen. Hier könnt ihr auch anhand eures Einkommens vergleichen, zu welcher Gruppe ihr in Köln zählt und wie groß diese Gruppe ist."

Quelle: https://verliebtinkoeln.com/

Hier der Text des Artikels:


Wie viel Geld verdienen die Menschen in Köln?


Die Stadt Köln hat 2016 einen Einkommensmedian erhoben, der für Köln bei 1780 Euro pro Kopf lag (Quelle: Statistisches Jahrbuch 2020, S. 129)



53.000 KölnerInnen (6 Prozent) gelten als reich

Ihr Einkommen liegt bei mehr als 200 Prozent des Einkommensmedians. Also bei über 3560 Euro.


260.000 KölnerInnen (30 Prozent) gehören zur oberen Mittelschicht

Ihr Einkommen liegt zwischen 120 und 200 Prozent des Einkommenmedians. Also zwischen 2136 und 3560 Euro.


353.000 KölnerInnen (41 Prozent) gehören zur unteren Mittelschicht

Ihr Einkommen liegt zwischen 60 und 120 Prozent des Einkommensmedians. Also zwischen 1068 und 2136 Euro.


202.000 KölnerInnen (23 Prozent) sind arm

Ihr Einkommen liegt bei weniger als 60 Prozent des Einkommensmedians. Also bei weniger als 1068 Euro.

Wichtig zu wissen: Die Zahlen sind eine Hochrechnung auf einer Befragung basierend von 14.400 KölnerInnen. Addiert man die die vier Zahlen, kommt man nicht auf die tatsächliche Einwohnerzahl Kölns. Das liegt daran, dass hier nur die Wohnbevölkerung zwischen 18 und 80 Jahre abgebildet ist.

Was bedeutet das nun für das Leben in Köln? Anhand der folgenden Zahlen bekommt man ein gutes Gefühl dafür, wann man sich ein Leben in Köln noch leisten kann.


Laut Statistischem Jahrbuch der Stadt geben die Menschen in Köln im Durchschnitt 31,5 Prozent ihres Netto-Einkommens für die Brutto-Kaltmiete aus. Brutto-Kaltmiete bedeutet: Miete plus Betriebskosten. Strom und Heizung kommen zusätzlich dazu.

Als Beispiel: Wer also ein Einkommen von 2100 Euro netto pro Monat hat, muss in Köln im Durchschnitt 661,5 Euro für die Miete ausgeben zuzüglich Strom und Heizung. Wie ist es bei euch?


Wohnungen in Köln

  • In Köln leben drei von vier Haushalte zur Miete (73,4 Prozent), einem von vier Haushalten gehört die Wohnung oder das Haus, in dem er lebt.

  • Pro Person haben die Menschen in Köln im Durchschnitt rund 40 Quadratmeter zur Verfügung.

  • Jedes zweite Wohngebäude in Köln (insgesamt gibt es rund 144.000) wurde zwischen 1949 und 1978 gebaut, stammt also aus der Zeit nach dem Krieg.

  • Im Durchschnitt leben die Menschen in Köln knapp 12 Jahre in einer Wohnung.



Innerstädtische Umzüge nehmen übrigens seit Jahren ab. Viele kennen das Phänomen: Ist man einmal in seiner Wohnung mit akzeptabler Miete, findet man aufgrund der steigenden Preise nie wieder eine Wohnung mit ähnlicher Miete in ähnlicher Lage.



Quadratmeterpreise für Mieten in Köln


Bei Wohnungsangeboten hat man 2020 pro Quadratmeter 12,5 Euro an Miete zahlen müssen. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 waren es 8,40 Euro. Ein Anstieg von mehr als 30 Prozent.


Was bedeutet das nun für das Einkommen?

Gehen wir vom Durchschnitt für eine Person in Köln aus: Sie wohnt auf 40 Quadratmetern und hat eine Mietbelastungsquote von 31,5 Prozent. Das Nettogehalt müsste also mindestens bei 1587 Euro liegen.

Will eine Familie etwa mit Kindern auf 100 Quadratmetern wohnen, würde eine Nettokaltmiete von 1250 Euro fällig. Die entsprechend höheren Nebenkosten kommen noch dazu. Das Nettogehalt für beide Eltern zusammen gemessen an den 31,5 Prozent Mietblastung müsste dann schon bei knapp 4000 Euro liegen.

Die Zahl erklärt, warum sich Familien häufig nicht mehr leisten können, in Köln zu wohnen.

Quelle: https://verliebtinkoeln.com/reich-arm-obere-untere-mittelschicht-so-ist-die-verteilung-in-koeln/?utm_source=Newsletter&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Schichten


Und dies war 2016. Inzwischen ist es noch viel schlimmer.

Die Mieten steigen in astronomische Höhen aber die Löhne und Gehälter kaum oder sie sinken.

Wir brauchen ganz dringend ein vernünftiges Programm zur Beseitigung dieser Differenzen.



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27.01.2022 Teil 2

Und es kommt noch schlimmer:

                      

HACKER KNACKEN DIE SERVER DER IMPFSTOFFHERSTELLER – ES GIBT WOHL TATSÄCHLICH „TODESCHARGEN“ UNTER DEN SPRITZEN!


Quelle: https://dieunbestechlichen.com/




27.01.2022 Teil 1

Das müssen Sie gelesen haben:

Vollständig geimpftes Malta erreicht Rekord-COVID-19-Todesrate


Quelle: https://uncutnews.ch/










     26.01.2022 XING Meeting Haifischbecken Immobilienmarkt


Ich konnte mich mal wieder nicht entscheiden.




     Heute habe ich endlich wieder an einem Online XING Meeting teilgenommen: Immobilien
     Der Referent war ein Superprofi aus der Branche, Helge Ziegler

     Inhaber, Herausgeber des Fachbuchs für den erfolgreichen Immobilienverkauf und -kauf, Haifischbecken Immobilienverkauf – Die Pflichtlektüre für Immobilienverkäufer

     Partner / Gesellschafter, Inhaber / Wirtschaftsjurist / Experte für Immobilien-Fachbücher & -Wissen, ImmobilienFachVerlag

     Vorstandsmitglied, Präsident den BVFI - Bundesverband für die Immobilienwirtschaft, BVFI - Bundesverband für die Immobilienwirtschaft



     Ein paar Links davon sind für viele Leute interessant, z.B.:


     Kreissparkasse Köln: Preisreport Immobilienmarkt 2020 in Köln

     Buch: Haifischbecken Immobilienverkauf



     Übrigens nichts gegen Haifische, die schmecken prima. (Scherz)




17.01.2022



Nachdem sich Freunde von mir beschwert haben, daß man von mir nichts mehr sieht und hört, dachte ich mir, ich mache endlich mal wieder ein Video.
Der erste Versuch fiel etwas kläglich aus, nämlich so:

                                                                                          Videogrüsse 17.01.2022 mit Mißgeschick

Was war passiert? Tja, eh, ich hatte mir endlich ein richtiges Mikrofon gekauft. Zwar gebraucht und uralt, aber ein SENNHEISER MD 200. Leider hatte es natürlich einen 6,3 mm Klinkenstecker, mein Computer aber nur 3,5 mm. Also mußte ein Adapter her. Tolles Teil. Leider, wie zu sehen, kein Ton. Obwohl der richtige Port und alles sonstige.
Es stellte sich heraus, daß der Adapter eine Art Stecksicherung hat, wie man sie von manchen Flaschen kennt. Man muß also Druck in eine bestimmte Richtung ausüben.

Da das erste Video nur ein spontaner Versuch war, hatte ich mich in keiner Weise vorbereitet. Beim zweiten Versuch habe ich dann einfach wenigstens mal die Haare ausgekämmt. Das Ergebnis ist dann dieses Video:

                                                                                        Videogrüsse 17.01.2022  mit offenen Haaren              

Hallo Ihr Lieben!
.
Hier bin ich mal wieder.
Zwar immer noch Umzugs- und Ahrtal-"geflasht", aber ich wollte mich doch endlich mal wieder melden.
.
Ich werde allerdings nicht mehr dieselbe sein wie in Köln,
die Katastrophe macht alt und die Scherze werden bitter.
.
Alles weitere demnächst,
.
Eure Annerose






.....




     14.01.2021







     Da wir hier schon seit Tagen immer wieder Sonnenschein haben, ist mir trotz Minusgraden doch fast schon sommerlich zumute:







Ist sie nicht schön ???


Im letzten Sommer hatte ich sie in Bonn gefunden und sie hatte riesige Blüten, die aber mit jeder Runde neuer Blüten kleiner wurden.

Diese Blüten hier sind schon aus der nächst kleineren Runde.
















     09.01.2022

     Angela Merkel, Helmut Kohl und der deutsche Hang zur Diktatur
  

           Eigentlich sollte der deutsche Bundeskanzler ja alle 4 Jahre wechseln.
           In diesen 4 Jahren sollte er Neues bringen, Verbesserungen bringen, schlecht Gewordenes korrigieren
       und dann sein Amt  dem nächsten mit neuen Ideen überlassen.
       Diese Regelung sollte die Anhäufung von Macht, das Nichtstun, das Aussitzen von Problemen und
       die Zentrierung der Bevölkerung auf bestimmte Einzelpersonen unterbinden.
    
           Das funktionierte nur so lange, wie der Einfluß der Westalliierten hier groß genug war.
           So ganz klamm heimlich hatten viele Deutsche doch noch ihre alten Neigungen und Bedürfnisse:
       Machtbedürfnis, Unterwerfungsbedürfnis, aktiv wie passiv,
       und - mit dem Osten kam noch etwas Neues hinzu - ein permanentes Dominanzbedürfnis.
       
     Letzteres gilt für die Wolfsnaturen unter uns. Wölfe im Rudel hängen permanent zusammen herum,
     fallen übereinander her, beknuddeln und verbeißen sich.
     Pausenlos kämpfen sie aber  gleichzeitig um Dominanz und nehmen sich gegenseitig das Futter ab.
     Sollte Sie das an Ihr aktuelles Arbeitsleben erinnern, liegen sie gar nicht verkehrt.

           Aber die seit Kaisers Zeiten ungewohnten demokratischen Regeln boten ein Schlupfloch.
       Ein Bundeskanzler konnte bis zu viermal gewählt werden.
           Und das haben Angela Merkel und Helmut Kohl genutzt.
           16 Jahre Kohl und 16 Jahre Merkel.
           Unser Land ist nicht wieder zu erkennen ...

           Ich kann nur warnen: Paßt auf !
           Nie wieder Diktatur. Auch nicht auf die klammheimliche Art.

    

     08.01.2022

Ach Angela Merkel.

Wie lange war die jetzt eigentlich an der Macht?



     07.01.2022

Ei, die da aus Berlin!





     06.01.2022

Wer ist Mal Maman?

*)



      05.01.2022

Mal Maman.





     04.01.2022

Ja wer denn???




    
     03.01.2022
 
Sie ist wirklich weg!




    
     02.01.2022
 
Wer?





     01.01.2022

Sie ist weg.



*) Ich weiß, ich weiß. Es müßte eigentlich "Mauvaise Maman" heißen. Aber umgangssprachlich heißt es bisweilen "Mal Maman", es spricht sich in manchem Kontext so leichter.